Polit-Barometer: Regierung stürzt ab – Kein Minister im Plus

Polit-Barometer: Regierung stürzt ab – Kein Minister im Plus

Ein politisches Erdbeben erschüttert Österreich! Eine neue Umfrage enthüllt: Erstmals hat kein einziger Minister der amtierenden Regierung ein positives Beliebtheitsranking. Wie oe24.at unter Berufung auf das aktuelle Polit-Barometer der renommierten Lazarsfeld Gesellschaft berichtet, befindet sich das gesamte Kabinett tief in den roten Zahlen. Dieses beispiellose Ergebnis deutet auf eine massive Vertrauenskrise in der Bevölkerung hin.

Marterbauer an der Spitze, aber trotzdem im Minus

In diesem Ranking der Unbeliebtheit schneidet Finanzminister Markus Marterbauer als „Bester“ der Schlechten ab. Wie oe24.at meldet, erreicht er einen Negativ-Saldo von nur -3 %, wobei ihn 26 % der Befragten positiv und 29 % negativ bewerten. Das macht ihn zwar zum Spitzenreiter innerhalb der Regierung, ist aber weit von einem Vertrauensbeweis entfernt.

Überraschend auf Platz zwei liegt Justizministerin Anna Sporrer mit einem Saldo von -6. Sie scheint dem schlimmsten Unmut der Bürger vorerst entgangen zu sein. Auch andere, wie Infrastrukturminister Peter Hanke und Frauenministerin Eva Maria Holzleitner (beide -9), finden sich noch im oberen Drittel dieser Negativ-Liste wieder.

Babler und Meinl-Reisinger am absoluten Tiefpunkt

Das wahre Drama spielt sich am anderen Ende der Skala ab. Die Umfrage ist ein vernichtendes Urteil für SPÖ-Vizekanzler Andreas Babler, der auf dem letzten Platz landet. Satte 47 % der Österreicher bewerten ihn negativ, während nur 14 % einen positiven Eindruck haben. Das ergibt einen katastrophalen Saldo von -33 und macht ihn zum unbeliebtesten Politiker der Umfrage.

Nicht viel besser sieht es für NEOS-Chefin und Außenministerin Beate Meinl-Reisinger aus. Sie kämpft mit starkem Gegenwind: 43 % negative Bewertungen stehen nur 18 % positive gegenüber, was ihr einen düsteren Wert von -25 einbringt. Selbst Bundeskanzler Christian Stocker, der Chef der Regierung, kann sich dem Trend nicht entziehen. Obwohl er mit 22 % den zweitbesten Positivwert hat, drücken ihn seine hohen Negativwerte von 38 % mit einem Saldo von -16 ins Mittelfeld, wie oe24.at berichtet. Die Zahlen zeichnen ein klares Bild: Die österreichische Regierung hat ein gewaltiges Vertrauensproblem.

Credits: APA

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