Neu-Delhi – Während in Österreich noch über die Potenziale und Gefahren von Künstlicher Intelligenz diskutiert wird, schafft die Regierung auf internationaler Bühne Fakten. Staatssekretär Alexander Pröll reiste nach Indien, um beim hochkarätig besetzten „India AI Impact Summit 2026“ in Neu-Delhi ein klares Zeichen für die Zukunft zu setzen. In Vertretung des Bundeskanzlers unterzeichnete er die „AI Leaders Declaration“ und positionierte Österreich damit an vorderster Front der globalen KI-Debatte.
Gipfeltreffen der Tech-Elite
Vom 18. bis 21. Februar versammelte sich in der indischen Hauptstadt alles, was in der Welt der Digitalisierung und Künstlichen Intelligenz Rang und Namen hat. Auf Einladung von Premierminister Narendra Modi kamen, wie oe24.at berichtet, Vertreter aus 118 Ländern zusammen, darunter 20 Staatsoberhäupter und 50 Fachminister. Der Gipfel, der laut der offiziellen Website impact.indiaai.gov.in unter dem Motto „KI für die Menschheit, inklusives Wachstum und eine nachhaltige Zukunft gestalten“ stand, war eine globale Bühne für die Weichenstellungen der kommenden Jahre.
Österreich bekennt sich zu Verantwortung
Mit der Unterzeichnung der Deklaration verpflichtet sich Österreich zu einem verantwortungsvollen und menschenzentrierten Umgang mit KI. „Österreich bekräftigt beim AI Impact Summit in Indien sein klares Bekenntnis zu einer menschenzentrierten, sicheren und verantwortungsvollen Entwicklung Künstlicher Intelligenz“, betonte Pröll in Neu-Delhi. Es gehe um „mehr Kooperation, weniger Konfrontation – für eine KI im Dienste der Menschen“. Die Erklärung zielt darauf ab, durch Wissensaustausch und internationale Zusammenarbeit gemeinsame Ziele in konkrete Maßnahmen umzusetzen.
Klare Regeln für eine neue Technologie
Die Initiative soll Innovationen fördern, aber gleichzeitig klare Regeln aufstellen. Es geht darum, das enorme Potenzial von KI für Wirtschaft und Gesellschaft zu nutzen, ohne dabei die Risiken aus den Augen zu verlieren. „KI bietet große Chancen für nachhaltiges Wachstum, Innovation und gesellschaftlichen Fortschritt – zugleich erfordert sie klare Regeln und internationales Vertrauen“, so der Staatssekretär.
Quelle: oe24.at, impact.indiaai.gov.in
Credits: APA
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