Neues Strom-Gesetz: So massiv schrumpft jetzt unsere Rechnung

Neues Strom-Gesetz: So massiv schrumpft jetzt unsere Rechnung

Die Regierung greift hart durch und es gibt endlich gute Nachrichten für unsere Geldbörsen. Die explodierenden Stromkosten der letzten Jahre sollen schon bald der Vergangenheit angehören. Mit einem Bündel an neuen Maßnahmen wird jetzt auf nationaler und europäischer Ebene für Entlastung gesorgt.

Kampf gegen das Preis-Diktat

Staatssekretärin Elisabeth Zehetner (ÖVP) fordert in Brüssel ein klares Ende der unfairen Preisbildung am Strommarkt. Aktuell bestimmt das umstrittene „Merit-Order“-System die Tarife. Das absurde Resultat: Obwohl wir günstigen, grünen Strom produzieren, treibt das teure Gas den Gesamtpreis künstlich in die Höhe. Während wir in Europa massiv zur Kasse gebeten werden, ist Gas in den USA derzeit fünfmal billiger. „Wir haben derzeit einen Mechanismus, der grüne Energie verteuert“, warnt Zehetner und verlangt volle Transparenz darüber, welches Kraftwerk die Preise diktiert. Doch nicht alle Länder ziehen mit: Die deutsche Wirtschaftsministerin Katherina Reiche lehnt Eingriffe in den Strommarkt strikt ab.

Die Tarife purzeln nach unten

Doch auch in Österreich passiert einiges. Das neue „Billigstromgesetz“ zeigt bereits erste Wirkung. Laut einer Meldung des Wirtschaftsministeriums (bmwet.gv.at) zieht nach dem Verbund nun auch die EVN nach und senkt den Strompreis mit April 2026 auf durchschnittlich 10 Cent pro Kilowattstunde. Zusätzlich sinkt laut einem Bericht von kleinezeitung.at die Elektrizitätsabgabe für private Haushalte im Jahr 2026 auf den winzigen Betrag von 0,1 Cent. Damit bleibt am Ende des Monats endlich wieder spürbar mehr Geld auf dem Konto.

Soziales Netz und Preis-Garantie

Für Menschen, die ohnehin schon jeden Cent umdrehen müssen, wirft die Regierung einen echten Rettungsanker aus. Wie heute.at detailliert auflistet, kommt ein neuer Sozialtarif. Für einkommensschwache Haushalte fällt der Preis auf unschlagbare 6 Cent pro Kilowattstunde. Das spart den Betroffenen rund 300 Euro im Jahr. Und es kommt noch besser für alle anderen: Energieversorger werden künftig gesetzlich gezwungen, sinkende Einkaufspreise an die Kunden weiterzugeben – und das innerhalb von sechs Monaten. Vorbei sind also die Zeiten, in denen Konzerne die stillen Gewinne einstecken, während wir brav weiterzahlen. Zudem bremst ein neuer 450-Millionen-Euro-Topf die stark steigenden Netzkosten gezielt ein.

Aufatmen bei den Häuslbauern

Viel Aufregung gab es im Vorfeld um eine neue Gebühr für Besitzer von privaten Solaranlagen. Wer seinen Sonnenstrom ins Netz einspeist, soll künftig zur Kasse gebeten werden. Doch hier gibt es Entwarnung für Normalverbraucher. Wie diepresse.com festhält, gilt diese Abgabe erst ab einer Einspeiseleistung von über 7 Kilowatt. Staatssekretärin Zehetner stellt dazu gegenüber der Zeitung klar, dass der Großteil der privaten Häuslbauer von dieser Neuregelung komplett befreit bleibt. Wer weniger einspeist, zahlt keinen Cent extra. Es geht lediglich darum, die enormen Kosten für den Netzausbau fair zu verteilen und unsere Infrastruktur vor unkontrollierten Strom-Einspeisungen zu schützen.

Quellen: oe24.at, bmwet.gv.at, heute.at, kleinezeitung.at, diepresse.com, oesterreichsenergie.at
Credits: APA

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