Nahost-Krise: Wien in Alarmbereitschaft – Krisenstab tagt erneut

Nahost-Krise: Wien in Alarmbereitschaft – Krisenstab tagt erneut

Wegen der dramatischen militärischen Eskalation im Nahen Osten herrscht auch in Wien höchste Anspannung. Der Krisenstab im Außenministerium trat am Sonntag erneut zusammen, um die Lage zu bewerten und die Sicherheit der tausenden Österreicher in der Region zu koordinieren. „Oberste Priorität bleibt die Sicherheit der Österreicherinnen und Österreicher. Wir bewerten die Entwicklungen laufend“, heißt es aus dem Außenamt.

17.000 Österreicher im Krisengebiet

Die Zahlen sind besorgniserregend: Laut aktuellen Informationen, über die unter anderem orf.at und heute.at berichten, sind derzeit rund 17.000 Österreicher im Krisengebiet registriert. Darunter befinden sich etwa 2.500 Reisende, die von der plötzlichen Eskalation überrascht wurden. Wie heute.at meldet, halten sich allein 1.500 dieser Touristen in den Vereinigten Arabischen Emiraten auf.

Um alle betroffenen Landsleute zu erreichen, wurde das Team im Außenministerium aufgestockt. Per SMS sollen die registrierten Personen über die aktuelle Lage und Verhaltensregeln informiert werden. Das Ministerium räumt jedoch ein, dass es aufgrund der hohen Zahl an Neuregistrierungen in den letzten Stunden zu Verzögerungen kommen kann.

Dringender Appell und gesperrte Lufträume

Die Behörden richten einen dringenden Appell an alle Österreicher vor Ort, die behördlichen Anweisungen strikt zu befolgen und bei Raketenangriffen sofort Schutz in Gebäuden zu suchen. Wie oe24.at berichtet, ist eine Ausreise auf dem Luftweg derzeit nicht möglich, da die Lufträume in mehreren betroffenen Ländern weiterhin gesperrt sind.

Eine Ausreise über den Landweg sei zwar eine Option, erfolge aber, so das Außenministerium, ausschließlich auf eigene Verantwortung der Reisenden. Alle Österreicher in der Region werden dringend aufgefordert, sich auf der Webseite reiseregistrierung.at anzumelden und die Medienberichte sowie die Informationen auf der Homepage des Außenministeriums (bmeia.gv.at) laufend zu verfolgen.

Quellen: oe24.at, orf.at, heute.at
Credits: APA

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