Nach 16 Jahren: Verdächtiger in Favoritner Schießerei wieder frei!

Nach 16 Jahren: Verdächtiger in Favoritner Schießerei wieder frei!

Ein Fall, der Wien seit 16 Jahren in Atem hält, nimmt eine weitere dramatische Wendung. Ein 51-jähriger Georgier, der kürzlich im Zusammenhang mit einer Schießerei in Favoriten aus dem Jahr 2009 verhaftet wurde, ist wieder auf freiem Fuß. Diese verblüffende Entwicklung folgt auf eine spektakuläre Festnahme, die einen längst erkalteten Fall zu lösen schien.

Ein Blick zurück: Die Bluttat im Sommer 2009

Es war Ende Juli 2009, als ein heftiger Streit unter sechs Männern am Antonsplatz in Wien-Favoriten dramatisch eskalierte. Wie oe24.at berichtet, endete die Auseinandersetzung mit einem Schuss. Ein 38-jähriger Georgier wurde in der nahegelegenen Rechberggasse in die Hüfte getroffen und lebensgefährlich verletzt. Das Opfer selbst soll während des Streits andere mit einem Messer bedroht haben.

Die Fahndung nach dem Schützen verlief zunächst im Sand.

Die lange Jagd und ein Zufallsfund

Jahre vergingen ohne eine Spur des Täters. Erst 2014 waren sich die Ermittler sicher genug, um einen gezielten Haftbefehl auszustellen. Der Durchbruch kam jedoch völlig überraschend. Wie meinbezirk.at meldet, ging der 51-jährige Tatverdächtige bei einer routinemäßigen Verkehrskontrolle in Bad Leonfelden, Oberösterreich, ins Netz. Beamte der Polizeiinspektion Leopoldschlag hatten den Mann angehalten und festgestellt, dass er sich illegal in Österreich aufhielt und keinen gültigen Führerschein besaß.

Eine genauere Überprüfung der Datenbanken brachte die schockierende Wahrheit ans Licht: Gegen den Mann lag ein europaweiter Haftbefehl wegen versuchten Mordes vor. Der Zufall schien ein 16 Jahre altes Verbrechen doch noch aufzuklären. Der Verdächtige wurde festgenommen und in die Justizanstalt Wels gebracht.

Die überraschende Wende: Verdächtiger enthaftet

Doch nun ist alles anders. Der Mann, der gerade erst als Hauptverdächtiger der Schießerei von 2009 festgenommen wurde, ist wieder frei. Diese überraschende Wendung wirft neue Fragen in einem Fall auf, der schon fast abgeschlossen schien. Die Ermittlungen zu der blutigen Tat von vor 16 Jahren sind wieder völlig offen.

Credits: APA

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