Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, warum Ihre Lieblingschips plötzlich weniger Inhalt haben, der Preis aber gleich bleibt – oder sogar steigt? Genau das nennt man Shrinkflation. Packungsgrößen schrumpfen, während die Preise unverschämt gleich bleiben. Ein Trick, der Konsumenten oft erst zu Hause auffällt. Doch damit soll jetzt Schluss sein!
Wie oe24.at berichtet, plant das Wirtschaftsministerium ein Gesetz, das solche versteckten Preiserhöhungen künftig klar kennzeichnet. „Die Menschen haben ein Recht auf faire und ehrliche Preise“, betonte Hattmannsdorfer in einer Aussendung.
„Aktion scharf“ im Lebensmittelhandel
Doch das ist nicht alles: Der Minister hat eine sogenannte „Aktion scharf“ angekündigt. In allen Bundesländern sollen verstärkte Kontrollen im Lebensmittelhandel durchgeführt werden. Ziel ist es, sicherzustellen, dass Rabatte tatsächlich auf den niedrigsten Preis der letzten 30 Tage bezogen sind. Laut dem Sozialministerium wird diese Regelung nämlich oft nicht eingehalten. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat deshalb bereits Klagen gegen große Handelsketten wie Billa, Spar, Hofer und Lidl eingebracht.
Einheitliche Standards und mehr Transparenz
Neben den Kontrollen plant das Ministerium auch, die Grundpreisauszeichnung zu erneuern. Einheitliche Standards für Preisangaben, größere Schriftgrößen und digitale Preisschilder sollen den Konsumenten das Leben erleichtern. Ein entsprechender Verordnungsentwurf wird derzeit ausgearbeitet.
Ein Gesetz für mehr Vertrauen
„Irreführende Rabatte, versteckte Preiserhöhungen und Shrinkflation untergraben das Vertrauen der Konsumenten“, so Hattmannsdorfer weiter. Mit dem neuen Gesetz will die Regierung nicht nur für mehr Klarheit sorgen, sondern auch das Vertrauen der Bürger in den Handel stärken.
Quelle: oe24.at
Credits: APA
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