Auf den irritierenden Sager des Song-Contest-Siegers JJ, er wolle keine jüdischen Künstler beim kommenden Song Contest 2026 in Wien dabei haben, reagiert nun Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner: „Er braucht dringend eine Geschichts-Lektion.“
„JJ ist ein großartiger Sänger – aber politisch gefährlich schlecht beraten. Wer Israel mit Russland in einen Topf wirft und ausschließen will, braucht keine Bühne, sondern dringend eine Geschichtslektion. In Niederösterreich wird es jedenfalls keinen ESC ohne Israel geben“, stellt Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) in einer aktuellen Aussendung klar. Sie ist die erste Politikerin des offiziellen Österreichs, die auf das bereits heftig diskutierte Statement von Johannes Pietsch alias JJ reagiert: Der ESC-Gewinner meinte in einem Interview mit der spanischen Zeitung El Pais, dass Israel nicht beim Song Contest 2026 in Wien dabei sein soll – exxtra24 hat berichtet.
Der junge Sänger meint also, es soll ein Auftrittsverbot für jüdische Künstler in Österreich geben – zuletzt wurde das in einer der dunkelsten Zeiten der Republik von den Nationalsozialisten so befohlen.
Kurz nach dieser Aussage hat JJ dann noch auf Social Media laut der Tageszeitung Heute einen Artikel mit einem Bericht über den Mord an zwei israelische Botschafts-Mitarbeiter in Washington geliked – was in Kombination mit seinen Aussagen für noch mehr Kritik sorgt.
Von den österreichischen Regierungsmitgliedern, die sich noch am Montag bei einer Selfie-Orgie im Kanzleramt an JJ rangeschmissen haben, ist bisher keine Stellungnahme bekannt.

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