Es brodelt auf der Insel! Premierminister Keir Starmer (63) hat genug von Migranten in Hotels und will sie stattdessen in Militär-Baracken unterbringen. Ein Plan, der für hitzige Diskussionen sorgt.
Hotels werden geräumt – Militärstützpunkte als neue Heimat?
Wie die britische Zeitung „The Telegraph“ berichtet, sollen dutzende Hotels, die derzeit als Unterkünfte für Asylsuchende genutzt werden, in den kommenden Monaten geräumt werden. Der Grund: Die Kosten und der Unmut in der Bevölkerung. Ende Juni waren rund 32.000 Asylsuchende in Hotels untergebracht – ein Anstieg von acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Doch Starmer hat einen neuen Plan: Die Migranten sollen in Baracken auf ehemaligen Militärstützpunkten ziehen. Bereits jetzt werden zwei Standorte genutzt – die Napier Barracks in Folkestone und MDP Wethersfield in Essex. Doch die Bedingungen dort? Laut pro-migrantischen Gruppen „wie in Gefängnissen“.
Proteste und Gegenproteste
Die Stimmung im Land ist angespannt. In zahlreichen Städten gingen Menschen auf die Straße, um gegen die Nutzung von Hotels für Geflüchtete zu demonstrieren. „Perth ist voll, macht die Hotels frei“, forderten Demonstranten vor einem Hotel in Perth. Doch es blieb nicht bei friedlichen Protesten – einige Kundgebungen endeten in Gewalt. Gleichzeitig formierten sich Gegenproteste, die Solidarität mit den Geflüchteten zeigten.
Migration seit dem Brexit: Zahlen explodieren
Seit dem Brexit hat die Migration nach Großbritannien stark zugenommen. Laut „Wall Street Journal“ kamen zwischen 2021 und 2024 insgesamt 4,5 Millionen Menschen ins Land. Besonders stark stieg die Zuwanderung aus Indien, Nigeria und China. Während 2021 noch 93.000 Inder einwanderten, waren es 2024 bereits 240.000. Die Zahl der nigerianischen Migranten verfünffachte sich im gleichen Zeitraum.
Doch nicht nur die reguläre Migration sorgt für Schlagzeilen. Die Überfahrten über den Ärmelkanal nehmen rasant zu. Allein am vergangenen Samstag sollen rund 1000 Menschen in kleinen Booten die gefährliche Überfahrt gewagt haben.
Rückführungsabkommen mit Deutschland?
Wie „The Telegraph“ weiter berichtet, steht Großbritannien kurz vor einem Rückführungsabkommen mit Deutschland. Der Deal: Geflüchtete, die in kleinen Booten ankommen, sollen zurückgeschickt werden. Im Gegenzug würde Großbritannien bereits geprüfte Asylsuchende aufnehmen.
Innenministerin unter Druck
Starmer macht Druck: Innenministerin Shabana Mahmood (44) soll die Pläne in den nächsten Tagen offiziell verkünden. Die ehemalige Justizministerin wurde erst kürzlich ins Amt geholt – mit dem klaren Auftrag, die sogenannte „Boots-Krise“ zu lösen.
Credits: APA
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