Am Dienstag gegen 13:20 Uhr ereignete sich vor der Keplerkirche in Wien-Favoriten eine brutale Messerattacke. Ein Mann wurde dabei schwer verletzt und musste ins künstliche Koma versetzt werden. Die Polizei ermittelt weiterhin zu den Hintergründen der Tat.
Angriff mit Küchenmesser
Laut Berichten von oe24.at wurde die Polizei von Passanten alarmiert, nachdem es zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern gekommen war. Einer der Beteiligten griff seinen Kontrahenten mit einem Küchenmesser an und fügte ihm schwere Stich- und Schnittverletzungen zu. Der Täter flüchtete anschließend mit der mutmaßlichen Tatwaffe in unbekannte Richtung. Die Identität des Opfers konnte bisher nicht geklärt werden.
Opfer im künstlichen Koma
Das Opfer wurde von der Rettung notfallmedizinisch versorgt und in ein Krankenhaus gebracht. Aufgrund der Schwere der Verletzungen versetzten die Ärzte den Mann ins künstliche Koma. Eine Befragung des Opfers war daher bislang nicht möglich.
Ermittlungen des Landeskriminalamts
Das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Süd, hat die Ermittlungen übernommen. Es wird geprüft, ob eine Beziehung zwischen Täter und Opfer bestand und welche Motive hinter der Tat stecken könnten. Die Polizei sucht weiterhin nach dem flüchtigen Täter.
Waffenverbotszone ohne Wirkung?
Der Vorfall ereignete sich in einer sogenannten Waffenverbotszone, die eigentlich für mehr Sicherheit sorgen soll. Dennoch kommt es in diesem Bereich immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. Wie Die Presse berichtet, gab es in der Vergangenheit bereits ähnliche Vorfälle in Wien-Favoriten, bei denen Messer zum Einsatz kamen.
Zeugen gesucht
Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zum Täter oder zum Tathergang geben können, sich zu melden. Jede Information könnte entscheidend sein, um den Fall aufzuklären.
Quellen: oe24.at, Vienna Online, Die Presse, MeinBezirk.at, Kurier
Credits: APA
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