Deutschland und Frankreich haben ein klares Ziel: Die Kriegskasse des Kremls soll geleert werden! Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet, haben die beiden Länder ein Positionspapier vorgelegt, das schärfere Sanktionen gegen den russischen Energiesektor fordert. Dieser sei die Hauptfinanzierungsquelle für Putins Krieg in der Ukraine.
Ölkonzerne und Banken im Fokus
Besonders im Visier: Russische Ölkonzerne wie Lukoil und Unternehmen, die mit russischem Öl handeln. Laut dem Papier könnten auch europäische Firmen, die raffinierte Produkte aus russischem Rohöl transportieren, von neuen Sanktionen betroffen sein. Bisher galten Sanktionen nur für Transporte über der Preisobergrenze – das könnte sich bald ändern.
Doch damit nicht genug: Auch russische Banken und ausländische Finanzinstitute, die mit dem russischen Transaktionssystem SPFS verbunden sind, könnten auf die schwarze Liste kommen. „Rund 250 kleine und regionale Banken unterstützen derzeit Russlands Kriegsanstrengungen“, heißt es im Dokument.
Kryptowährungen und Hightech im Visier
Ein weiterer Schlag gegen Moskau: Kryptowährungsdienstleister in Zentralasien, die Russland helfen, bestehende Sanktionen zu umgehen, sollen ebenfalls sanktioniert werden. Zudem wollen Berlin und Paris Drittstaaten-Unternehmen ins Visier nehmen, die durch den Handel mit Hightech-Material oder Rohstoffen wie Holz zur Umgehung der Sanktionen beitragen.
19. Sanktionspaket in Arbeit
Die Vorschläge von Deutschland und Frankreich sind Teil des 19. EU-Sanktionspakets gegen Russland. Dieses soll in den kommenden Tagen von der EU-Kommission konkretisiert werden. US-Finanzminister Scott Bessent kündigte ebenfalls neue Sanktionen an und forderte die volle Unterstützung der europäischen Partner.
Credits: APA
Quelle: oe24.at, APA
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