Medwedew nach Trumps Kehrtwende: „Kriegsakt gegen Russland“

Medwedew nach Trumps Kehrtwende: „Kriegsakt gegen Russland“

US-Präsident Donald Trump hat harte Sanktionen gegen die beiden größten russischen Ölkonzerne verhängt. Diese Unternehmen, so US-Finanzminister Scott Bessent in einer offiziellen Mitteilung, seien maßgeblich an der Finanzierung der russischen Kriegsmaschinerie beteiligt. Die Entscheidung fiel angesichts der anhaltenden Weigerung von Kremlchef Wladimir Putin, den Krieg gegen die Ukraine zu beenden. Wie Trump bei einem Treffen mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte im Weißen Haus erklärte, habe er zudem ein geplantes Treffen mit Putin in Budapest abgesagt, da es „nicht zielführend“ sei (Quelle: oe24.at).

Medwedew schießt scharf: „Kriegsakt gegen Russland“

Die Reaktion aus Moskau ließ nicht lange auf sich warten. Dmitri Medwedew, ehemaliger Präsident und enger Vertrauter Putins, attackierte Trump scharf. Auf Telegram polterte er: „Die USA sind unser Feind, und ihr angeblicher ‚Friedensstifter‘ hat sich nun vollständig auf den Kriegspfad mit Russland begeben.“ Medwedew bezeichnete die Sanktionen als „Kriegsakt“ und warf Trump vor, sich „voll und ganz auf die Seite des verrückten Europas“ gestellt zu haben.

Russland trotzt den Sanktionen

Auch Maria Sacharowa, Sprecherin des russischen Außenministeriums, meldete sich zu Wort. Sie kritisierte die Maßnahmen als „völlig kontraproduktiv“ und betonte, dass Russland eine „starke Immunität gegen westliche Restriktionen“ entwickelt habe. Das Land werde weiterhin sein wirtschaftliches Potenzial ausbauen, insbesondere im Energiebereich, erklärte Sacharowa vor Journalisten in Moskau.

Quelle: oe24.at
Credits: APA

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