Massenansturm in Wien: Zehntausende Muslime feiern Ramadan-Ende auf der Donauinsel

Massenansturm in Wien: Zehntausende Muslime feiern Ramadan-Ende auf der Donauinsel

Wer am frühen Freitagmorgen in Wien-Floridsdorf unterwegs war, rieb sich verwundert die Augen. Wo sonst nur vereinzelte Jogger ihre Runden drehen, versammelten sich gigantische Menschenmassen. Rund 60.000 Muslime kamen am Bruckhaufen im 21. Bezirk zusammen, um das Ende des Fastenmonats Ramadan zu feiern. Ein Mega-Event, das nicht nur die Teilnehmer, sondern auch die Wiener Polizei und unzählige Autofahrer in Atem hielt.

Ein Morgen im Zeichen des Gebets

Die Feierlichkeiten begannen extrem früh. Schon gegen 5 Uhr morgens strömten die Menschen in Scharen auf die Donauinsel. Die Veranstaltung war im Vorfeld offiziell angemeldet worden und dauerte bis in die Mittagsstunden an. Das gemeinsame Gebet und der feierliche Abschluss des heiligen Monats standen für die Gläubigen im Mittelpunkt. Obwohl die schiere Masse an Menschen enorm war, verlief das religiöse Treffen absolut friedlich und ruhig.

Trotzdem sorgte der enorme Ansturm für eine logistische Herausforderung der Sonderklasse. Berichten von heute.at zufolge waren rund 50.000 bis 60.000 Personen vor Ort. Ein Treffen dieser Größenordnung bringt selbst eine Metropole wie Wien an ihre Grenzen.

Verkehrschaos und kilometerlange Staus

Wo zehntausende Menschen gleichzeitig anreisen, bleibt ein Verkehrschaos nicht aus. Autofahrer brauchten an diesem Freitagmorgen vor allem eines: sehr viel Geduld. Besonders hart traf es die Floridsdorfer Brücke und die Arbeiterstrandbadstraße. Hier ging zeitweise gar nichts mehr. Stoßstange an Stoßstange reihten sich die Fahrzeuge, was zu massiven Verzögerungen im morgendlichen Berufsverkehr führte. Viele Wiener mussten deutlich mehr Zeit für ihren Weg zur Arbeit einplanen. Auch meinbezirk.at bestätigt den massiven Ansturm auf die Veranstaltung in Floridsdorf, der die umliegende Infrastruktur stark belastete.

Großaufgebot der Polizei sichert das Areal

Um die Sicherheit bei einem Event dieser Dimension zu gewährleisten, rückte die Polizei mit einem enormen Großaufgebot an. Zahlreiche Beamte der Einsatzeinheit waren vor Ort präsent. Ihre Hauptaufgabe war es, den gewaltigen Menschenstrom zu lenken und für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen. Die Einsatzkräfte koordinierten die Massen und behielten die Lage auf der Donauinsel stets im Griff.

Quellen: exxpress.at, heute.at, meinbezirk.at
Credits: APA

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