Der Auftritt am Red Carpet der Berlinale ist wesentlich angenehmer, als in einem schlammigen Protest-Camp zu nächtigen – und das Medieninteresse dürfte auch etwas größer sein, wenn eine attraktive Klima-Aktivistin in einem hautengen weißen Kleid statt in Gummistiefeln protestiert: Luisa Neubauer (28) nutzte jedenfalls diese Bühne für eine Protestaktion gegen die „Gefährdung der Demokratie“.
Diejenigen, die laut ihrer Meinung aktuell unsere Demokratie gefährden, nannte sie auf ihrem weißen Kleid: Donald Trump, Elon Musk, Alice Weidel und Friedrich Merz, den CDU-Kanzlerkandidaten.
Gegenüber Medien sagte Neubauer dazu: „Ich mache mir wie sehr viele andere Menschen gerade in Deutschland große Sorgen um unsere Gesellschaft und unsere Demokratie und um das gesellschaftliche und ökologische Klima. Und ich frage mich, wer all das verteidigt, wenn’s drauf ankommt. Mit vielen anderen zusammen wehre ich mich gegen die forcierte Normalisierung rechtsradikaler Ideen und protestiere gegen die Angriffe auf unsere Demokratie und Lebensgrundlagen – auf der Straße und auf dem Roten Teppich.“
Allerdings: Weder von X-Milliardär Elon Musk, noch von US-Präsident Donald Trump, von Friedrich Merz oder von Alice Weidel wurde bisher versucht „rechtsradikale Ideen zu normalisieren“, es gab auch bisher keine Angriffe auf die Demokratie.
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