Die Sommerferien gehen zu Ende – und auf Österreichs Straßen wird es noch einmal richtig eng. Während zahlreiche Familien aus dem Urlaub zurück nach Wien, Niederösterreich und ins Burgenland unterwegs sind, brechen andere erst jetzt in Richtung Süden auf. Der ÖAMTC rechnet am kommenden Wochenende mit besonders hohem Verkehrsaufkommen.
Rückreisewelle trifft auf Späturlauber
Vor allem die Routen zur Adria und zum Gardasee dürften stark belastet sein, da sich Rückreisende und Späturlauber auf denselben Achsen begegnen. Der Autofahrerclub warnt deshalb vor langen Wartezeiten auf den wichtigsten Transitrouten.
Diese Strecken werden zu Stau-Hotspots
Besonders kritisch dürfte die Situation auf den großen Transitachsen werden. Als neuralgische Punkte nennt der ÖAMTC unter anderem die A10 Tauern Autobahn, die A11 Karawanken Autobahn – vor allem rund um den Karawankentunnel –, die B179 Fernpassstraße, die A13 Brenner Autobahn, die A9 Pyhrn Autobahn, die A12 Inntal Autobahn sowie die A1 West Autobahn und die A2 Süd Autobahn. Auf mehreren dieser Strecken sind erhebliche Verzögerungen zu erwarten.
Am Sonntag wird es rund um Wien besonders eng
Eine weitere Zuspitzung droht laut ÖAMTC am Sonntagnachmittag: Dann treffen die heimkehrenden Urlauber zusätzlich auf den Verkehr von Tagesausflüglern. Besonders betroffen sein könnten die A21, A2 und A4 sowie die Brünner Straße (B7). Auch rund um Nickelsdorf und Wiener Neudorf werden längere Wartezeiten erwartet.
Sperrgitter sollen Ausweichverkehr verhindern
Auf der Tauern Autobahn kommen zum Ferienende zusätzliche Maßnahmen hinzu: An den Anschlussstellen werden Sperrgitter eingesetzt, die verhindern sollen, dass Autofahrer bei Stau über die umliegenden Ortschaften ausweichen. Damit sollen die Gemeinden entlang der Strecke vor zusätzlichem Ausweichverkehr geschützt werden – für Reisende bedeutet das allerdings gleichzeitig weniger Möglichkeiten, einem Stau tatsächlich zu entkommen.
Zwei Großveranstaltungen verschärfen die Lage zusätzlich
Neben dem Ferienverkehr sorgen auch zwei Großveranstaltungen für zusätzliches Verkehrsaufkommen: In Tulln läuft von Donnerstag bis Montag die Gartenbaumesse, in Klagenfurt zieht die internationale Holzmesse noch bis Samstag zahlreiche Besucher an.
Ein Wochenende mit wenig Ausweichmöglichkeiten
Die Kombination aus Rückreisewelle, Späturlaubern, Tagesausflüglern und zwei parallel laufenden Großveranstaltungen dürfte das letzte Ferienwochenende zu einer echten Geduldsprobe für Autofahrer machen. Wer die größten Verzögerungen vermeiden will, sollte laut ÖAMTC insbesondere den Sonntagnachmittag im Umkreis von Wien sowie die genannten Transitachsen am gesamten Wochenende meiden.
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