Laut Selenskij: Ukraine erobert 160 Quadratkilometer zurück!

Laut Selenskij: Ukraine erobert 160 Quadratkilometer zurück!

Donezk im Fokus: Die ukrainische Gegenoffensive zeigt Wirkung! Präsident Wolodymyr Selenskij verkündet Geländegewinne – doch Russland bleibt nicht untätig.

In Dobropillja: 160 Quadratkilometer befreit

Die ukrainischen Streitkräfte haben laut Präsident Wolodymyr Selenskij einen bedeutenden Erfolg erzielt. In einer Videobotschaft nach einem Truppenbesuch erklärte er, dass in der Region Donezk, nahe der Kohlebergbaustadt Dobropillja, 160 Quadratkilometer Land von russischen Truppen zurückerobert wurden. „Russland hat Tausende Verluste erlitten“, betonte Selenskij und fügte hinzu, dass die Ukraine ihr Land rechtmäßig verteidige. Die Gebiete seien zwar befreit, aber noch nicht vollständig gesichert, so der Präsident weiter. Wann genau diese Geländegewinne erzielt wurden, ließ er jedoch offen, wie der Kurier berichtet.

Auch das der ukrainischen Armee nahestehende Portal DeepState meldete, dass russische Truppen in der Region zuletzt rasch vorgerückt seien, jedoch in den vergangenen Wochen einige ihrer Geländegewinne wieder verloren hätten. Diese Informationen wurden ebenfalls vom Kurier zitiert.

Putins Antwort: 700.000 Soldaten an der Front

Während die Ukraine Erfolge feiert, meldet Russland weiterhin eigene Geländegewinne. Der russische Präsident Wladimir Putin erklärte, dass derzeit mehr als 700.000 Soldaten an der Frontlinie in der Ukraine im Einsatz seien. Diese Zahl verdeutlicht die massive Truppenstärke, auf die Moskau setzt, um die ukrainische Gegenoffensive abzuwehren. Doch wie der Kurier berichtet, bleibt die Frage, wie lange Russland diese Verluste kompensieren kann. Die ukrainische Offensive zeigt, dass der Widerstand ungebrochen ist.

Luftalarm in Kiew: Drohnenangriff sorgt für Chaos

Auch abseits der Front bleibt die Lage angespannt. In der ukrainischen Hauptstadt Kiew heulten nach einem russischen Drohnenangriff die Alarmsirenen. Tymur Tkatschenko, der Leiter der Militärverwaltung der Stadt, erklärte auf Telegram, dass Trümmer einer abgeschossenen Drohne das Oberleitungsnetz für Busse beschädigt hätten. Laut Bürgermeister Vitali Klitschko seien Drohnenteile auch in anderen Bezirken niedergegangen. Glücklicherweise wurden keine Verletzten gemeldet, wie der Kurier berichtet.

Credits: APA
Quelle: Kurier

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