Die Spannungen zwischen Russland und der NATO nehmen weiter zu. Dmitri Medwedew, ein enger Vertrauter von Wladimir Putin und Vizechef des russischen Sicherheitsrates, drohte der NATO in den vergangenen Tagen mit einem „Krieg in vollem Umfang“. Hintergrund sind anhaltende Berichte über russische Drohnen, die den polnischen Luftraum verletzt haben sollen.
Medwedews Ankündigung im Kontext aktueller Entwicklungen
Medwedew reagierte in sozialen Netzwerken auf die europäische Verteidigungsoperation „Eastern Sentry“, die unter anderem Polen vor russischen Drohnen schützen soll. Medwedew äußerte, sollte die NATO russische Drohnen direkt angreifen, bedeute das einen Krieg zwischen Russland und den NATO-Staaten.
In weiteren Stellungnahmen, zitiert vom Tagesspiegel, forderte Medwedew, wenn nötig, Präventivschläge gegen den Westen; zugleich betonte er, Russland habe keine Absicht, die NATO oder Europa anzugreifen.
NATO-Operation „Eastern Sentry“ als Antwort auf Drohnenvorfälle
Die NATO startete laut Newsweek die Operation „Eastern Sentry“, nachdem Polen gemeldet hatte, 19 russische Drohnen innerhalb seines Luftraums abgeschossen zu haben. NATO-Generalsekretär Mark Rutte bezeichnete die Vorfälle als „rücksichtslos und inakzeptabel“, woraufhin das Bündnis die Verteidigung an seiner Ostflanke verstärkte.
Wie Reuters berichtet, haben verschiedene NATO-Mitglieder Unterstützung für die Operation zugesagt. Frankreich, Deutschland, Großbritannien und Dänemark beteiligen sich mit Flugzeugen und Marineeinheiten. Der Oberbefehlshaber der Alliierten in Europa, General Alexus G. Grynkewich, erklärte, die Operation solle flexibel auf Bedrohungen entlang der Ostflanke reagieren.
Quelle: oe24.at
Credits: APA
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