Krieg gegen Christen in Europa: Kirchen brennen, Gläubige werden mundtot gemacht

Krieg gegen Christen in Europa: Kirchen brennen, Gläubige werden mundtot gemacht

Ein dunkler Schatten legt sich über Europa, und er hat es auf Christen abgesehen. Von den Universitäten bis in die Gerichtssäle macht eine Welle der Intoleranz es immer schwieriger, den Glauben offen zu leben. Wie exxpress.at berichtet, zeichnet ein neuer Bericht ein düsteres Bild: Professoren haben Angst zu sprechen, Gläubige werden wegen friedlicher Äußerungen vor Gericht gezerrt und der Vandalismus gegen Kirchen explodiert.

Eine Kultur der Angst an den Universitäten

Universitäten, einst Leuchttürme des freien Denkens, werden zu feindseligen Orten für Christen. Anna Tang, Direktorin der in Wien ansässigen Beobachtungsstelle für Intoleranz und Diskriminierung gegen Christen in Europa (OIDAC), erklärte gegenüber exxpress.at, dass sich ein Klima der Angst in der akademischen Welt ausbreitet. Studenten zensieren sich selbst aus Sorge um ihre Noten, ihren Ruf und ihre zukünftige Karriere.

Tang teilte die Geschichte einer britischen Professorin, die zugab: „Ich konnte meine Meinung erst sagen, als ich eine feste Anstellung hatte. Davor hätte ich mich nie als Christin bekannt.“ Dies ist kein Einzelfall. Der Bericht deutet auf ein europaweites Muster hin, bei dem die bloße Identifikation als Christ in einem Hörsaal zu Spott und subtilen Nachteilen führen kann. Laut der Untersuchung herrscht die Denkweise vor, dass Christen nur Täter sein können, niemals Opfer, und sie werden reflexartig als „Kolonisatoren“ abgestempelt.

Das juristische Minenfeld des modernen Glaubens

Der Konflikt mit progressiven Ideologien bringt Christen auf Kollisionskurs mit dem Gesetz. Tang betont, dass die Äußerung einer anderen Meinung keine Diskriminierung ist. Die Sanktionierung von Ansichten, die auf Glauben oder Biologie beruhen, durch Klagen, Suspendierungen oder öffentliche Anprangerung sei jedoch der Punkt, an dem wahre Diskriminierung beginne.

Für Christen werden Themen wie Geschlecht, Sexualethik oder sogar das Konzept der „Sünde“ zu juristischen Fallen. Die Konsequenzen sind schwerwiegend, oft schon lange vor einem Urteil. Gläubige sehen sich jahrelangen, teuren Gerichtsverfahren, beruflicher Isolation und der öffentlichen Brandmarkung als „Hassredner“ ausgesetzt. Wie exxpress.at hervorhebt, sind selbst bei einem späteren Freispruch „die Jahre des Prozesses die eigentliche Strafe“. Dies betrifft alle, von Akademikern und Priestern bis hin zum „Bäcker um die Ecke“.

Kirchen unter Beschuss: Eine stille Epidemie

Während die juristischen Kämpfe toben, werden physische Angriffe auf christliche Stätten erschreckend alltäglich, besonders in Deutschland und Frankreich. Die OIDAC verzeichnete allein im vergangenen Jahr schockierende 2.211 Angriffe auf christliche Gebäude in ganz Europa. Die Schändungen umfassen aufgesprühte Hakenkreuze auf Kreuzen, in Brand gesteckte Altäre und enthauptete Statuen.

Die beunruhigendste Tatsache? In 99 Prozent dieser Fälle werden die Täter nie identifiziert. Die überwiegende Mehrheit dieser hasserfüllten Angriffe bleibt ein ungelöstes Rätsel. Während einige Angriffe, insbesondere in Frankreich, mit islamistischen Extremisten in Verbindung gebracht wurden, bleibt die Identität der meisten Angreifer im Dunkeln.

Trotz dieses alarmierenden Trends hat die Europäische Union Beauftragte zur Bekämpfung von Antisemitismus und antimuslimischem Hass ernannt, aber es gibt keine entsprechende Position für antichristliche Hassverbrechen. Tang und andere Befürworter fordern eine eigene Koordinierungsstelle, um diese wachsende Krise anzugehen, bevor, wie sie warnen, „der Korridor für Christen noch enger wird“.

Quelle: exxpress.at
Credits: APA

Teilen:
0 0 Abgegebene Stimmen
Artikel Bewertung
Abonnieren
Benachrichtigung von
guest
0 Kommentare
Älteste
Neuestes Meistgewählt
0
Ich würde mich über Ihre Meinung freuen, bitte kommentieren Sie.x