Die österreichische Regierung macht ernst: Mit dem neuen Kopftuchverbot bis zur 8. Schulstufe sollen unkooperative Eltern künftig tief in die Tasche greifen müssen. Wie das Bildungsministerium ankündigt, drohen bei Verstößen Verwaltungsstrafen von bis zu 1.000 Euro!
Strafen für „Pflichtverletzungen“
Das Gesetz, das am vergangenen Mittwoch in Begutachtung geschickt wurde, sieht harte Maßnahmen vor. Eltern, die sich weigern, an Elterngesprächen teilzunehmen oder ihre Kinder unentschuldigt der Sommerschule fernbleiben lassen, müssen mit empfindlichen Strafen rechnen. Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS) betont: „Die Mitarbeit von Eltern ist für den Bildungserfolg der Kinder unerlässlich.“
Wiederholungstäter zahlen drauf
Besonders hart trifft es Wiederholungstäter: Wer sich konsequent der Zusammenarbeit mit Schulen entzieht, muss mit mehrfachen Strafen rechnen. Ein „Freikaufen“ bei einmaligen Verstößen soll ausgeschlossen werden. „Das ist eine Maßnahme für mehr Chancengerechtigkeit“, so Wiederkehr.
Sommerschule wird Pflicht
Ab dem nächsten Jahr wird die Sommerschule für Schülerinnen und Schüler mit Sprachproblemen verpflichtend. Wer nicht erscheint, begeht eine Schulpflichtverletzung – und riskiert ebenfalls eine Strafe von bis zu 1.000 Euro.
Kritik und Unterstützung
Während Bildungsexperten wie Andreas Salcher das Verbot als „dringend notwendig“ bezeichnen, gibt es auch kritische Stimmen. Gegner werfen der Regierung vor, religiöse Freiheiten einzuschränken. Doch Wiederkehr bleibt hart: „Mädchen dürfen nicht hinter Stoff versteckt werden.“
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