Es sei der Klimawandel, der ganz Europa austrocknen lasse – und deshalb muss jetzt Wasser gespart werden, befiehlt die EU-Umweltkommissarin Jessika Roswall. Sie wird eine Wasser-Strategie durchsetzen.
Sie sehen sattgrüne Wiesen, Regenpfützen, ein volles Flussbett und dunkle Regenwolken? Das ist natürlich nur das Wetter und eine Momentaufnahme, wie uns das die Klimawandel-Experten nun schon seit Jahren erzählen. In Wahrheit werde angesichts des Klimawandels auch in Europa das Wasser immer knapper, verbreitet jetzt das ZDF. Und quoten-geile Mainstream-Medien bringen wiederholt Schlagzeilen vom „austrocknendem Gardasee/Bodensee/Neusiedlersee“- der Klimawandel ist nicht nur gefährlich, sondern auch noch ganz besonders heimtückisch, dass er die Seen nur regional austrocknen lässt. Den Gardasee ja, aber den Lago Maggiore nicht. Den Neusiedlersee schon, aber der Attersee wird verschont.
Diese Details zur Klimawandel-Thematik interessieren die EU nicht: Wegen „allgemein zunehmender Trockenheit“ in Europa will die Kommission der Europäischen Union die Menschen stärker für Wasserknappheit sensibilisieren und zum Wassersparen bewegen. Noch vor dem Sommer soll eine Wasserstrategie vorgestellt werden, sagte die zuständige EU-Umweltkommissarin Jessika Roswall nun den Zeitungen der Funke Mediengruppe.
Ziel sei es, den Wasserverbrauch zu senken: „Wir wissen, dass wir zu viel Wasser verbraucht haben. Wir brauchen ein Problembewusstsein und eine neue Einstellung zu Wasser“, meinte die Kommissarin. Und das ZDF zitiert die EU-Kommissarin: „Eine Maßnahme könne darin bestehen, den Wasserverbrauch in Haushalten transparenter zu machen. Wenn die Leute genau sehen können, wie viel Wasser sie verbrauchen, denken sie bewusster darüber nach.“ Ähnlich sei es während der Energiekrise gewesen, als plötzlich Einsparungen möglich wurden. Ob wir nach Präsentation der Wasser-Strategie noch täglich duschen dürfen, konkretisierte Jessika Rowall nicht.
Der mögliche Plan der EU: Anfangs die zentrale Erfassung des Wasser-Verbrauchs, erst national, dann EU-weit, dann global. Und daran anschließend könnte dann der Handel mit „Wasser-Verbrauchs-Zertifikaten“ folgen? Beim Thema CO2 hat das jedenfalls schon so gut funktioniert.
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