FPÖ-Chef Herbert Kickl geht angesichts der neuen Enthüllungen rund um das SPÖ-geführte Sozialministerium auf die Barrikaden: „Was hier passiert, ist Steuergeld-Verschwendung in Reinkultur – ein Fass ohne Boden! Babler und Co. versorgen ihre roten Freunde mit satten Aufträgen und der Steuerzahler darf zahlen!“
Wie exxtra24 berichtete, sollen Vizekanzler Andreas Babler und Sozialministerin Korinna Schumann (beide SPÖ) zehntausende Euro an eine Agentur vergeben haben, die enge personelle Verbindungen zur SPÖ hat. Im Zentrum steht die bettertogether GmbH – mitbeteiligt ist die frühere SPÖ-Kommunikationschefin Catherina Straub. Laut aktuellen Berichten flossen rund 20.000 Euro allein aus dem Sozialministerium für Medientrainings und die Betreuung von Social-Media-Kanälen. Weitere 6000 Euro gingen an die Agentur für die Vorbereitung Bablers auf einen 50-minütigen ORF-Auftritt.
Kickl spricht auf Facebookvon einem „versorgungsähnlichen System, bei dem Genossen Genossen bedienen“ und fordert volle Aufklärung. Besonders brisant: Die SPÖ-Agentur profitiert, obwohl es im Ministerium bereits rund 20 Mitarbeiter für Presse und Kommunikation gibt – Kostenpunkt: knapp zwei Millionen Euro jährlich.
Auch Ex-Justizministerin Alma Zadić äußert sich kritisch: „Das ist alles befremdlich. Hier braucht es ein Umdenken.“ Die SPÖ schweigt bisher zu den Vorwürfen. Doch die Affäre um rote Aufträge an rote Agenturen dürfte gerade erst begonnen haben.
Credit: APA
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