Ex-Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) ist nun auch offiziell zum neuen Vizepräsidenten der Europäischen Investitionsbank (EIB) bestellt worden – mit einem Monatsbezug von 33.000 Euro. FPÖ-Chef Herbert Kickl kritisiert diese Job-Vergabe scharf: Der Kanzler, der Rekordschulden hinterlassen hat, sei nicht als Banker geeignet.
Zu Nehammers neuem Job bei der Europäischen Investitionsbank meldete sich jetzt FPÖ-Chef Herbert Kickl in einem Facebook-Posting. Kickl schrieb: „Ex-Kanzler Nehammer ist nun auch offiziell zum neuen Vizepräsidenten der Europäischen Investitionsbank (EIB) bestellt worden. Was soll man dazu noch sagen? Seine Kanzlerschaft war geprägt von Rekordschulden, an denen das Land noch jahrzehntelang zu knabbern hat – und ausgerechnet der dafür Gesamtverantwortliche wird jetzt Banker auf höchster Ebene? Das ist Postenschacher in rot-schwarzer, ehemals großkoalitionärer Manier, dass es ärger nicht geht.“
Nehammer tritt am 1. September die Nachfolge des schwedischen Vizepräsidenten Thomas Östros an. Seine Ernennung erfolgte auf Beschluss der Finanzminister der EU-Länder als Anteilseigner der Bank – nach einem Vorschlag durch Österreich, teilte die EIB am Dienstag mit.

Credits: APA
Neueste Kommentare