Die FPÖ hat ihre „Gute Jahre – nur mit uns“-Tour gestartet. Parteichef Herbert Kickl nutzte die Bühne, um mit der Bundesregierung abzurechnen – und das mit markigen Worten.
„Wenn Österreich ein Mensch wäre…“
Kickl sparte nicht mit Kritik: „Wenn dieses Land ein Mensch wäre, dann würde ihn der Arzt nicht mehr heimgehen lassen.“ Mit dieser drastischen Metapher prangerte er die aktuelle Lage in Österreich an. Themen wie die hohe Inflation und das schwache Wirtschaftswachstum standen dabei im Fokus. Besonders scharf ging er mit der sogenannten „Afrikastrategie“ der Regierung ins Gericht: „Wer braucht eine Afrikastrategie, wenn der rot-weiß-rote Hut brennt? Das ist eine Katastrophe“, wetterte der FPÖ-Chef.
Vertrauenskrise und „Ehrlichkeit“
Laut Kickl befindet sich die österreichische Politik in einer tiefen Vertrauenskrise. „Es wird gelogen, manipuliert, verdreht. Dieses Land braucht endlich wieder Ehrlichkeit“, forderte er unter dem Applaus seiner Anhänger.
„Mehr Elche als Syrer abgeschoben“
Zum Höhepunkt seiner Rede griff Kickl das Thema Zuwanderung auf – und sorgte mit einer provokanten Aussage für Aufsehen: „Wir schieben mehr Elche als Syrer ab, während kriminelle Banden Mädchen in Wien vergewaltigen und frei herumlaufen. Das ist die Realität, über die die Regierung schweigt.“ Mit dieser Aussage wollte er die vermeintliche Untätigkeit der Regierung in der Asylpolitik anprangern. Nur die FPÖ, so Kickl, würde die Probleme „konsequent angehen“.
„Österreich hat Besseres verdient“
Abschließend forderte Kickl „klare Verhältnisse“ und ein Ende der „faulen Kompromisse“. „Österreich hat etwas Besseres verdient“, schloss er seine Rede unter tosendem Applaus.
Credits: APA
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