Kickl in Ungarn: Staat darf nicht Völkerwanderer servicieren!

Kickl in Ungarn: Staat darf nicht Völkerwanderer servicieren!

Gast-Auftritt von Österreichs FPÖ-Chef Herbert Kickl (55) bei der aktuell stattfindenden CPAC-Konferenz in Budapest: „Migration ist kein Schicksal – aber sie ist eine Schicksalsfrage“ und „Unser Sozialstaat muss den Staatsbürgern dienen und darf nicht Völkerwanderer servicieren“.

In seiner Ansprache vor einem international besetzten Publikum beschwor Herbert Kickl das Bild einer „modernen Völkerwanderung“, die nicht zufällig geschehe, sondern Ausdruck einer gezielten politischen Agenda sei – einer Transformation Europas, gegen die sich echte Patrioten zur Wehr setzen müssten.

Gleich zu Beginn würdigte Kickl Ungarn als „Symbol für nationalen Mut und Unbeugsamkeit“ im Kampf gegen eine zunehmend zentralistische und übergriffige Europäische Union. Premierminister Viktor Orbán wurde von ihm als Vorbild für andere europäische Staaten hervorgehoben. „Ungarn ist heute viel mehr als ein Land – es ist ein Leuchtturm für alle, die an Heimat, Identität und Freiheit glauben“, so Kickl. Die CPAC-Konferenz sei nicht nur ein Treffen Gleichgesinnter, sondern der Beginn eines „politischen Fight Clubs gegen die ideologischen Abrissbirnen Europas“.

Kritik an der EU und digitaler Überwachung

Der FPÖ-Obmann rechnete mit der Europäischen Union scharf ab. Was einst als Friedensprojekt begann, sei heute zu einem „kalten Technokraten-Apparat“ verkommen, der die Interessen der Bürger ignoriere. Besonders hart ging er mit der geplanten EU-Chatkontrolle, digitalen ID-Systemen und der wachsenden Überwachung ins Gericht. All dies sei ein Angriff auf die „heilige Privatsphäre“ der Bürger und Ausdruck eines „autokratischen Umbaus Europas von oben herab“.

Migration als geplantes Projekt

Kickl sprach der aktuellen Migrationspolitik jegliche Unschuld ab. Was heute geschehe, sei „nicht Naturgewalt, sondern politisches Kalkül“. Migration werde systematisch organisiert und medial verklärt. „Es geht hier nicht um Hilfe für Verfolgte, sondern um das gezielte Verschieben kultureller Grenzen. Um nichts weniger als den Umbau Europas“, warnte er. Österreichs Sozialstaat dürfe nicht länger als Magnet für Zuwanderung missbraucht werden. Seine Forderung: „Unsere Leute zuerst – Fairness für die Leistungsträger im eigenen Land.“

„Wir sind die Stimme der ungeborenen Generation“

Im Schlussabschnitt seiner Rede wandte sich Kickl mit Pathos an seine Unterstützer. Die patriotische Bewegung sei vom belächelten Außenseiter zur Hoffnung vieler geworden: „Der Wind hat sich gedreht. Wir sind nicht mehr die Warner – wir sind die Antwort. Die Stimme der Kinder, die noch nicht geboren sind. Die Verteidiger eines Europas, das sich nicht abschafft.“

Er schloss mit einem leidenschaftlichen Appell für ein „Europa der Vaterländer“ und einem Aufruf zum gemeinsamen Widerstand gegen politische Eliten, die aus seiner Sicht die Werte und Identität Europas untergraben: „Es lebe das Zeitalter der Patrioten!“

Die ganze Rede:

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Credit: FPÖ TV

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