Kanzlerkandidat Merz warnt vor Österreichs Politik

Kanzlerkandidat Merz warnt vor Österreichs Politik

CDU/CSU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz (69) ist der Sieger des TV-Quadrells von RTL und ntv. Das ergab eine aktuelle Zuschauerbefragung von Forsa im Auftrag der beiden Sender. Auf die Frage „Wer hat sich insgesamt am besten geschlagen?“ antworteten 32 Prozent Friedrich Merz, 25 Prozent Olaf Scholz und jeweils 18 Prozent Robert Habeck und Alice Weidel.

Bei den österreichischen Zusehern dürfte Merz allerdings nicht derart gut wegkommen – so sieht der CDU-Chef die österreichische innenpolitische Situation besonders negativ und er sagte in der TV-Konfrontation: „Ich warne vor österreichischen Verhältnissen.“

Diese „österreichischen Verhältnisse“ hat Deutschland aber längst, wenn man den aktuellen Umfrageergebnissen trauen kann: Zwar ist die AfD nur auf Platz 2, doch eine Koalition allein mit der SPD ginge sich für die CDU nicht aus – die Konservativen, die einen künftig harten Asyl-Kurs versprachen, müssten also mit den Alle-Ausländer-rein-Grünen zusammenarbeiten, was die Mehrheit der CDU/CSU-Wähler ganz sicher nicht will.

Eine Regierungsbildung mit der AfD schließt Merz auch in der TV-Konfrontation erneut aus: „Wir werden mit der AfD nicht zusammenarbeiten“, sagt Merz. Es gebe viele Dinge, die die CDU von der AfD „fundamental“ trennten.

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