Kanzler meint: „Wir werden wieder mehr arbeiten müssen“

Kanzler meint: „Wir werden wieder mehr arbeiten müssen“

Die schwarz-grüne Vorgänger-Regierung hinterließ ein Budget-Desaster, schoss das Steuergeld für Klimaschutz-Aktionen nur so raus – und jetzt sollen wir Österreicher „mehr arbeiten“: Das sagte nun tatsächlich Bundeskanzler Christian Stocker bei einer ÖVP-Tagung.

Selbst der Koalitionspartner der ÖVP übte schon deutlich Kritik an der Vorgänger-Regierung von ÖVP und Grünen: „Das Geld sei rausgeschossen worden“, ärgerte sich Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) in einem Interview (exxtra24 hat berichtet). Trotz dieses allgemeinen Wissensstands, dass die ÖVP und speziell ihr Ex-Finanzminister Magnus Brunner nicht ganz unbeteiligt an der Entwicklung dieser finanziellen Krisensituation der Republik gewesen sind, fordert jetzt der Ex-Generalsekretär der ÖVP und jetzige Kanzler Christian Stocker beim Parteitag der ÖVP Vorarlberg eine noch stärkere Einbindung der Steuerzahler in die Sanierung des Budgets.

Stocker wörtlich: „Wir werden wieder mehr arbeiten müssen, wenn wir unseren Wohlstand bewahren und sichern wollen. Es wird nicht gehen, dass man mit weniger mehr bekommt. Das ist die eine Wahrheit, die andere Wahrheit ist: Wir haben kein Geld mehr zum Verteilen.“

Schon vor wenigen Tagen meinte auch der Wirtschaftsminister der neuen Bundesregierung: „Mit Wellness-Mentalität können wir den Wohlstand nicht halten“, sagte Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) im Gespräch mit der Tageszeitung Heute.

Sofortiger Konter von der SPÖ

Auf die doch sehr überraschende Aussage des Kanzlers reagierte nun sofort Roland Fürst, der Klubobmann der burgenländischen SPÖ, auf X: „Die ÖVP sollte sich in Demut üben bei dem Budgetfiasko, welches sie hinterlassen hat. Denn hätte die ÖVP besser und mehr gearbeitet, anstatt Showpolitik zu betreiben, wären wir in einer besseren Situation.“

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