Die frühere Klima-Ikone Greta Thunberg will laut Medienberichten offenbar erneut an einem Schiffskonvoi in Richtung Gazastreifen teilnehmen – gemeinsam mit der französisch-palästinensischen EU-Abgeordneten Rima Hassan. Diese kündigte am Donnerstag an, sich der umstrittenen „Freedom Flotilla“ anschließen zu wollen.
Laut Hassan soll Thunberg am Sonntag gemeinsam mit anderen Aktivisten an Bord eines Segelschiffs gehen, um gegen die israelische Blockade des Gazastreifens zu protestieren. Ziel sei es demnach, diese zu durchbrechen. Die Politikerin, die der radikal linken Partei „La France insoumise“ (LFI) angehört, spricht in diesem Zusammenhang regelmäßig von einem „Völkermord“ an den Palästinensern.
Hassan ist in Frankreich höchst umstritten. Immer wieder fällt sie mit israelfeindlichen Aussagen auf. Im Februar wurde ihr nach eigenen Angaben die Einreise nach Israel verweigert.
Thunberg bereits im Mai dabei – Boot beschädigt
Thunberg, die mit Schulstreiks zur Symbolfigur der Klimabewegung wurde, hatte bereits Anfang Mai an einem ähnlichen Versuch teilgenommen. Damals musste die Fahrt abgebrochen werden, nachdem das Schiff beschädigt worden war. Aktivisten machen Israel für den Zwischenfall verantwortlich und sprechen von einem Drohnenangriff – der Vorwurf ist bislang nicht bestätigt.
Die 22-jährige Schwedin steht seit Monaten wegen ihrer einseitigen Parteinahme für die palästinensische Sache in der Kritik. Bei einer Demonstration in Berlin im Herbst 2024 warf sie Israel öffentlich vor, einen Genozid zu begehen – bei der Veranstaltung kam es zu Ausschreitungen.
Credit: APA
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