„Heimlich und tief unter der Erde“: Trump mit schweren Atom-Vorwürfen gegen Putin und China

„Heimlich und tief unter der Erde“: Trump mit schweren Atom-Vorwürfen gegen Putin und China

Washington – Donald Trump beschuldigt Russland und China, heimlich Atomwaffentests durchzuführen. Tief unter der Erde sollen die Supermächte zündeln, fernab jeder internationalen Kontrolle.

In einem Interview mit dem US-Sender CBS ließ Trump die Bombe platzen: „Russland nimmt Tests vor, China nimmt Tests vor, aber sie sprechen nicht darüber“, so der US-Präsident. Er legte nach:

„Man weiß nicht unbedingt, wo sie testen. Sie testen weit unter der Erde, wo die Menschen nicht genau wissen, was vor sich geht.“

Trumps explosive Warnung an die Welt

Doch damit nicht genug. Laut Trump sollen auch andere Staaten wie Nordkorea und Pakistan weiter an ihren Atomprogrammen feilen und Tests durchführen. Seine klare und beunruhigende Ansage: „Ich möchte nicht das einzige Land sein, das keine Tests durchführt.“ Diese Worte schlagen hohe Wellen und deuten eine mögliche Abkehr vom jahrzehntelangen Teststopp der USA an.

Wie die Zeitung Bild berichtet, folgt diese Rhetorik auf die Ankündigung Trumps, die Wiederaufnahme von US-Atomwaffentests zu erwägen. In dem CBS-Interview sagte er dazu unmissverständlich: „Ich sage, dass wir Atomwaffen testen werden, so wie es andere Länder auch tun, ja.“

Faktencheck: Was steckt dahinter?

Die Vorwürfe kommen nicht aus dem Nichts. Erst kürzlich testete Russland, wie die staatliche Nachrichtenagentur Tass meldete, die nuklear angetriebene Unterwasserdrohne „Poseidon“. Ein Waffensystem, das laut Militärkreisen mit einem Atomsprengkopf bestückt werden kann.

Die USA selbst führten ihren letzten Atomtest mit einer Explosion im Jahr 1992 durch. Unter Präsident George H. W. Bush wurde danach ein Moratorium verhängt, das bis heute Bestand hat. 1996 unterzeichneten die USA zwar den internationalen Vertrag zum Verbot von Atomtests (CTBT), haben ihn aber – genau wie China – nie ratifiziert. Russland zog seine Ratifizierung erst 2023 unter Präsident Putin zurück, ein Schritt, der von Washington scharf kritisiert wurde.

Während Trumps harte Worte für Aufsehen sorgen, bemühte sich Energieminister Chris Wright bei Fox News um Mäßigung. Er stellte klar, dass es bei möglichen US-Tests nicht um nukleare Explosionen gehe, sondern um Systemtests. „Wir prüfen alle Teile einer Atomwaffe – aber ohne Sprengsatz“, so Wright. Dennoch bleibt die Sorge vor einem neuen atomaren Wettrüsten, angefacht durch die scharfen Töne aus Washington.

Credits: APA

Teilen:
0 0 Abgegebene Stimmen
Artikel Bewertung
Abonnieren
Benachrichtigung von
guest

0 Kommentare
Älteste
Neuestes Meistgewählt
0
Ich würde mich über Ihre Meinung freuen, bitte kommentieren Sie.x