Schwechat – Es war ein Einsatz, der an Spannung kaum zu überbieten ist: Zielfahnder der österreichischen Polizei haben am Flughafen Wien-Schwechat einen 38-jährigen Mexikaner festgenommen, der von den US-Behörden wegen schwerer Sexualverbrechen gesucht wurde. Wie das Bundeskriminalamt berichtet, soll der Mann Minderjährige brutal missbraucht und Missbrauchsdarstellungen von Kindern verbreitet haben.
Ein Christkindlmarkt als Alibi?
Der Verdächtige, der auf ein Auslieferungsersuchen der USA hin verhaftet wurde, gab an, er habe lediglich einen Christkindlmarkt in Österreich besuchen wollen. Doch die Ermittler ließen sich von dieser Aussage nicht täuschen. Die Festnahme erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem US Department of Homeland Security (HSI) und der Staatsanwaltschaft Korneuburg.
„Die Festnahme unterstreicht erneut die hohe Professionalität unserer Zielfahndung“, betonte Andreas Holzer, Direktor des Bundeskriminalamtes. Er lobte die präzise Zusammenarbeit zwischen nationalen und internationalen Behörden (Quelle: Kurier).
25 Jahre Haft drohen
Nach seiner Festnahme wurde der Mann in die Justizanstalt Korneuburg überstellt und der zuständigen Richterin vorgeführt. Noch am selben Tag wurde die Auslieferungshaft verhängt. Sollte der Mexikaner in den USA verurteilt werden, droht ihm eine Mindestfreiheitsstrafe von 25 Jahren (Quelle: Kurier).
Fahndungserfolg auch in Salzburg
Doch das war nicht der einzige Erfolg der österreichischen Polizei: In Saalbach im Salzburger Pinzgau wurde ein 51-jähriger Kroate geschnappt, der wegen schweren Betrugs per EU-Haftbefehl gesucht wurde. Der Mann, der sich auf der Flucht befand, wurde ebenfalls in eine Justizanstalt überstellt (Quelle: Kurier).
Quellen: Kurier, APA.
Credits: APA
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