„Hammerbande“ auf US-Terrorliste: Die Antifa-Ost im Visier der Welt

„Hammerbande“ auf US-Terrorliste: Die Antifa-Ost im Visier der Welt

Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump hat einen neuen Schlag gegen den Linksextremismus geführt: Die deutsche Gruppierung „Antifa-Ost“, auch bekannt als „Hammerbande“, wurde offiziell auf die Anti-Terror-Liste gesetzt. Diese Entscheidung sorgt international für Aufsehen und wirft ein grelles Licht auf die Aktivitäten der Gruppe, die in Deutschland und Ungarn für zahlreiche Angriffe verantwortlich gemacht wird.

Wer ist die „Hammerbande“?

Die „Antifa-Ost“ ist eine militante linksextreme Gruppierung, die zwischen 2018 und 2023 in Deutschland und Ungarn aktiv war. Laut dem US-Außenministerium verübte die Gruppe Angriffe auf Personen, die sie als „Faschisten“ oder „Rechtsradikale“ einstuften. Besonders brisant: Im Februar 2023 soll die Gruppe in Budapest mehrere Menschen attackiert haben, die an einer rechtsgerichteten Gedenkveranstaltung teilnahmen. Wie die Tagesschau berichtet, wurden die Opfer offenbar willkürlich aufgrund ihres Aussehens ausgewählt.

Ungarn und die „Hammerbande“

Ungarn hat die „Antifa-Ost“ bereits im September 2025 auf die nationale Terrorliste gesetzt. Die ungarischen Behörden werfen der Gruppe vor, gezielt Gewalt gegen vermeintliche politische Gegner eingesetzt zu haben. Sieben deutsche Mitglieder der Gruppe stellten sich inzwischen der Polizei, wie die Hungarian Conservative berichtet. Sie baten darum, nicht nach Ungarn ausgeliefert zu werden, da sie dort „unmenschliche Haftbedingungen“ und lange Strafen fürchten.

Die USA ziehen nach

Am 13. November 2025 verkündete das US-Außenministerium, dass die „Antifa-Ost“ zusammen mit drei weiteren europäischen Gruppen auf die Liste der „ausländischen Terrororganisationen“ gesetzt wird. Diese Einstufung bedeutet, dass Mitglieder der Gruppe nicht mehr in die USA einreisen dürfen und ihre Vermögenswerte eingefroren werden können. Auf der Liste stehen auch Organisationen wie die Hamas und Al-Kaida, was die Schwere der Vorwürfe unterstreicht.

US-Außenminister Marco Rubio erklärte auf der Plattform X (ehemals Twitter): „Anarchistische Militante haben in den Vereinigten Staaten und Europa Terrorkampagnen geführt und die Grundlagen der westlichen Zivilisation angegriffen.“ Die Entscheidung sei ein klares Signal gegen linksextreme Gewalt.

Kritik und Kontroversen

Die Einstufung der „Antifa-Ost“ als Terrororganisation ist nicht unumstritten. Kritiker warnen, dass der Begriff „Antifa“ oft pauschal verwendet werde, um politische Gegner zu diskreditieren. Wie die Tagesschau berichtet, gibt es keine einheitliche Organisationsstruktur der Antifa-Bewegung, was die rechtliche Grundlage der Maßnahme fragwürdig macht.

Auch in Deutschland sorgt die Gruppe für Schlagzeilen: Gegen mehrere Mitglieder laufen Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und versuchten Mordes. Die Bundesanwaltschaft wirft ihnen vor, eine kriminelle Vereinigung gebildet zu haben, wie der Deutschlandfunk berichtet.


Quellen:

  • Exxpress
  • Tagesschau
  • Deutschlandfunk
  • Hungarian Conservative

Credits: APA

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