Gratis-Öffi-Tickets für Stadt-Mitarbeiter: Wien zahlt 3,5 Millionen Euro!

Gratis-Öffi-Tickets für Stadt-Mitarbeiter: Wien zahlt 3,5 Millionen Euro!

Während die Wiener Bevölkerung ab 2024 tiefer in die Tasche greifen muss, um mit U-Bahn, Bim und Bus unterwegs zu sein, gibt es für eine Gruppe eine erfreuliche Ausnahme: Die Mitarbeiter der Stadt Wien fahren weiterhin kostenlos. Doch diese Entscheidung hat ihren Preis – und der sorgt für hitzige Diskussionen.

Öffi-Preise steigen – aber nicht für alle

Die beliebte 365-Euro-Jahreskarte für die Wiener Öffis abgeschafft. Stattdessen müssen alle anderen Fahrgäste künftig 467 Euro pro Jahr zahlen. Ein herber Schlag für viele, die sich an die günstigen Tarife gewöhnt hatten. Doch während die breite Masse mehr zahlt, bleiben die Stadt-Mitarbeiter von der Erhöhung verschont. Sie profitieren weiterhin von den sogenannten „Jobtickets“, die ihnen die Stadt finanziert.

Ein teures Geschenk für die Mitarbeiter

Die Einführung der Jobtickets im letzten Jahr hatte ein klares Ziel: Die Stadt Wien wollte als Arbeitgeberin attraktiver werden und offene Stellen leichter besetzen. Doch mit der Preiserhöhung steigen auch die Kosten für diese Maßnahme. Laut oe24.at rechnet die Stadt mit zusätzlichen Ausgaben von rund 3,5 Millionen Euro jährlich. Eine Summe, die bei vielen Wienerinnen und Wienern für Unmut sorgt.

Quelle: oe24.at
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