Gewalt in Mexiko: FIFA hält an WM-Plänen fest – trotz Sicherheitsbedenken

Gewalt in Mexiko: FIFA hält an WM-Plänen fest – trotz Sicherheitsbedenken

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 wirft ihre Schatten voraus, doch in Mexiko, einem der Gastgeberländer, herrscht Chaos. Nach der Tötung des berüchtigten Drogenbosses Nemesio Oseguera Cervantes, bekannt als „El Mencho“, durch die mexikanische Armee, brach eine Welle der Gewalt aus. Straßenblockaden, brennende Fahrzeuge und Angriffe auf die Infrastruktur erschüttern das Land. Besonders betroffen ist Guadalajara, eine der drei mexikanischen WM-Städte.

Eskalation nach „El Menchos“ Tod

Die Militäroperation gegen den Anführer des Jalisco-Kartells löste landesweite Unruhen aus. In Guadalajara, wo im Sommer vier WM-Spiele stattfinden sollen, herrschte Ausnahmezustand. Videos zeigen panische Szenen am Flughafen, während Flüge gestrichen wurden. Laut „Der Standard“ und „Focus Online“ setzten Kartellmitglieder gezielt auf sogenannte narco-bloqueos, um Sicherheitskräfte zu behindern und Vergeltung zu üben.

FIFA bleibt optimistisch

Trotz der alarmierenden Lage hält FIFA-Präsident Gianni Infantino an den Plänen fest. „Mexiko ist ein großartiges Land, und wie überall passieren Dinge. Wir haben Vertrauen in die Behörden“, erklärte er laut „oe24“. Doch intern soll die Sorge wachsen, wie „Der Standard“ berichtet. Die Bundesregierung fordert unterdessen Sicherheitsgarantien, um Fans und Spieler zu schützen.

Sicherheitslage bleibt fragil

Die Gewalt hat bereits Auswirkungen auf den Fußballbetrieb. Spiele der mexikanischen Liga wurden abgesagt, darunter ein Testspiel der Nationalmannschaft. Die Frage bleibt: Wie sicher ist eine WM in einem Land, das von Kartellen kontrolliert wird? Die FIFA steht vor einer unbequemen Wahrheit: Die Sicherheitslage könnte das Turnier gefährden.

Quellen: oe24, Focus Online, Der Standard

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