Wien – Gesundheitsministerin Korinna Schumann (SPÖ) hat den Ausbau des Gratis-Impfprogramms in Österreich angekündigt. Ziel der Initiative ist es, den Zugang zu wichtigen Impfungen zu erleichtern und die Gesundheitsvorsorge für alle Bevölkerungsgruppen zu stärken. „Gesundheit darf kein Privileg sein. Wer sich schützen möchte, soll das auch können – unabhängig von Einkommen oder Wohnort“, erklärte Schumann laut einem Bericht von oe24.at.
Kostenlose Impfungen für breite Zielgruppen
Das erweiterte Impfprogramm umfasst kostenlose Impfungen gegen Influenza, HPV und RSV. Für Personen ab 60 Jahren sowie für Risikogruppen werden zusätzlich Impfungen gegen Pneumokokken und Gürtelrose kostenfrei angeboten. Wie oe24.at berichtet, sollen die Impfungen niederschwellig verfügbar sein, unter anderem in Arztpraxen, Impfstellen, Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern. Auch Kooperationen mit Betrieben sind geplant, um die Reichweite zu erhöhen.
Finanzierung bis 2028 gesichert
Die Finanzierung des Programms ist laut Angaben des Gesundheitsministeriums bis 2028 gewährleistet. Dafür werden 450 Millionen Euro aus dem Finanzausgleich bereitgestellt. „Mit dem Ausbau des Impfprogramms setzen wir ein starkes Zeichen für soziale Gerechtigkeit“, betonte Schumann in ihrer Stellungnahme, die von oe24.at zitiert wird. Die Initiative soll dazu beitragen, gesundheitliche Ungleichheiten zu reduzieren und die Prävention in Österreich zu stärken.
Informationskampagne gegen Fehlinformationen
Begleitend zum Impfprogramm wird eine Informationskampagne gestartet, für die 1,7 Millionen Euro bereitgestellt werden. Ziel der Kampagne ist es, die Bevölkerung über die Vorteile von Impfungen aufzuklären, die Gesundheitskompetenz zu fördern und Fehlinformationen entgegenzuwirken. Wie oe24.at weiter berichtet, sollen Multiplikatoren aus Gesundheits-, Bildungs- und Sozialberufen dabei eine zentrale Rolle spielen. Alle relevanten Informationen werden auf der Plattform www.impfen.gv.at gebündelt.
Fokus auf Prävention und soziale Gerechtigkeit
Mit dem Ausbau des Impfprogramms setzt die SPÖ-geführte Regierung einen klaren Schwerpunkt auf Prävention und soziale Gerechtigkeit. Die Initiative wird als wichtiger Schritt gesehen, um den Zugang zu Gesundheitsleistungen für alle Bevölkerungsgruppen zu verbessern und die öffentliche Gesundheit langfristig zu fördern. oe24.at hebt hervor, dass die Maßnahmen bis 2028 finanziell abgesichert sind und eine breite Zielgruppe ansprechen.
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