Die FPÖ sorgt wieder für Schlagzeilen! Parteichef Herbert Kickl hat im Vorfeld des FPÖ-Parteitags eine politische Bombe platzen lassen: Für die Bundespräsidentenwahl 2028 will die FPÖ einen „Joker“ ins Rennen schicken. Doch wer dieser Joker sein könnte, bleibt vorerst ein gut gehütetes Geheimnis.
„Die Karten werden neu gemischt“
Im Interview mit der APA ließ Kickl durchblicken, dass die Freiheitlichen diesmal mit einer völlig neuen Strategie antreten wollen. „Diesmal werden die Karten ganz neu gemischt, und ich glaube, wir werden einen Joker ausspielen“, so der FPÖ-Chef. Konkrete Namen? Fehlanzeige! Kickl bleibt vage und will sich nicht in die Karten schauen lassen. Doch eines ist klar: Die FPÖ will bei der Hofburg-Wahl ein starkes Zeichen setzen.
FPÖ im Höhenflug
Die Freiheitlichen befinden sich seit Jahren im Aufwind. Bei der Nationalratswahl 2024 wurde die FPÖ stärkste Partei, auch wenn eine Regierungsbeteiligung durch eine Koalition aus ÖVP, SPÖ und NEOS verhindert wurde. In aktuellen Umfragen liegt die FPÖ bei beeindruckenden 36 Prozent. „Unser Ziel ist es, den Abstand zu den anderen Parteien weiter zu vergrößern“, betonte Kickl im Gespräch mit der APA.
„Volkskanzlerschaft“ als großes Ziel
Neben der Hofburg-Wahl hat Kickl ein weiteres ambitioniertes Ziel: die „Volkskanzlerschaft“. Er sieht darin ein „Erneuerungsprojekt“ für Österreich, das die Machtverhältnisse zugunsten der Bevölkerung verschieben soll. „Es geht um eine Redemokratisierung und die Rückkoppelung der Politik an die Interessen der Menschen“, erklärte er gegenüber der APA.
Annäherung an Russland?
Auch außenpolitisch sorgt Kickl für Aufsehen. Er plädiert für eine Annäherung Europas an Russland und warnt vor einer Eskalation im Ukraine-Konflikt. „Wir sitzen mit Russland auf einem gemeinsamen Kontinent. Es wäre fahrlässig, nicht zumindest den Versuch einer Annäherung zu unternehmen“, so der FPÖ-Chef im APA-Interview.
Spannung vor der Hofburg-Wahl
Die Frage, wer für die FPÖ ins Rennen um die Hofburg geht, bleibt spannend. Wird es ein politisches Schwergewicht oder ein Überraschungskandidat? Eines ist sicher: Die FPÖ will mit ihrem „Joker“ die politische Landschaft Österreichs aufmischen.
Wie oe24.at berichtet, wird Kickl am Samstag beim Parteitag in Salzburg als Obmann wiedergewählt. Rund 850 Delegierte werden erwartet. Die Bühne ist also bereitet – für Kickl und seinen geheimnisvollen Joker.
Quelle: APA, oe24.at
Credits: APA
Neueste Kommentare