Wien – Es brodelt in der politischen Landschaft Wiens! FPÖ-Landesparteiobmann Dominik Nepp hat beim heutigen SPÖ-Themenrat zum Thema „leistbares Wohnen“ kein Blatt vor den Mund genommen. Mit scharfen Worten attackierte er die SPÖ und Bürgermeister Michael Ludwig und warf ihnen vor, den sozialen Wohnbau „an die Wand zu fahren“.
„Wiener Wohnen – der größte Gewinner der Inflation“
Nepp ließ kein gutes Haar an der Wohnpolitik der SPÖ. „Während wir Freiheitliche eine Mietensenkung auf genossenschaftliches Niveau fordern, kassiert die SPÖ Monat für Monat bei 220.000 Gemeindewohnungen ab“, wetterte er. Besonders pikant: Laut Nepp herrsche bei „Wiener Wohnen“ ein Sanierungsstau von sage und schreibe 10 Milliarden Euro. „Das ist reale rote Wohnpolitik“, fügte er hinzu.
Kritik an Wohnminister Babler: „Nichts als leere Versprechen“
Auch SPÖ-Wohnminister Andreas Babler bekam sein Fett weg. Nepp kritisierte, dass genossenschaftliche Sozialwohnungen zunehmend an Anleger verkauft würden, ohne dass Babler dagegen einschreite. „Was macht er, wenn Banken im gemeinnützigen Wohnbau abkassieren? Nichts!“, so Nepp. Er forderte dringend Reformen und betonte dabei die geltende Unschuldsvermutung für alle Beteiligten.
FPÖ präsentiert „klare Konzepte“
Im Gegensatz zur SPÖ, die laut Nepp nur „leere Versprechen“ liefere, habe die FPÖ „klare Konzepte für leistbares Wohnen“. Details dazu ließ Nepp allerdings offen. Die Botschaft war dennoch klar: Die FPÖ sieht sich als einzige Partei, die den sozialen Wohnbau retten kann.
Credits: APA
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