Die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) sieht sich durch einen aktuellen Rechnungshofbericht in ihrer scharfen Kritik an den Corona-Maßnahmen bestätigt. Wie die FPÖ-Bundesparteisprecherin Lisa Schuch-Gubik am Donnerstag in einer Presseaussendung mitteilte, belege der Bericht „schwarz auf weiß“ die verheerenden Auswirkungen der Pandemie-Politik auf die Psyche von Kindern und Jugendlichen.
„Schonungslose Bestätigung eines politischen Verbrechens“
„Jetzt haben wir es auch vom Rechnungshof schwarz auf weiß, was wir Freiheitliche von Anfang an unter massivem Beschuss der Einheitsparteien angeprangert haben: Die Corona-Politik hat die Seelen unserer Kinder gebrochen“, erklärte Schuch-Gubik in ihrer Stellungnahme.
Sie bezeichnete den Rechnungshofbericht als „schonungslose Bestätigung für das von der FPÖ seit Jahren aufgezeigte politische Verbrechen an unseren Kindern“.
Wie der Rechnungshof in seinem Bericht zur Kinder- und Jugendpsychiatrie feststellt, gibt es eine eklatante Unterversorgung von Kindern sowie Jugendlichen, deren psychische Gesundheit sich während der Corona-Pandemie erheblich verschlechtert habe.
Dramatische Zahlen aus den Kinder- und Jugendpsychiatrien
Die FPÖ-Politikerin verwies auf bereits vorliegende Daten aus einer ihrer parlamentarischen Anfragen. Wie SPÖ-Gesundheitsministerin Schumann in ihrer Antwort bestätigte, waren bereits 2021 die Kinder- und Jugendpsychiatrien mit über 83 Prozent überlastet. Noch alarmierender: 2022 nahmen mindestens 37.000 Kinder und Jugendliche psychologische oder psychotherapeutische Hilfe in Anspruch.
„Die Zahl der stationären Aufenthalte ist explodiert, Depressionen und Angststörungen sind durch die Decke gegangen“, stellte Schuch-Gubik fest.
Wie sie betonte, hätten Lockdowns, Schulschließungen und Maskenzwang bei einer ganzen Generation ein „seelisches Trümmerfeld“ hinterlassen.
Scharfe Kritik an der „Verlierer-Ampel“
In ihrer Presseaussendung übte die FPÖ-Bundesparteisprecherin scharfe Kritik an der aktuellen Regierung, die sie als „Verlierer-Ampel“ bezeichnete. Diese lasse die Opfer des „Zwangsregimes“, insbesondere die jungen, „eiskalt im Regen stehen“.
„Die Kinder und Jugendlichen, denen die Kindheit und Jugend geraubt wurde, haben ein Recht auf Unterstützung und Wiedergutmachung“, forderte Schuch-Gubik. Das hätte schon längst passieren müssen und sei „das Mindeste, was die Regierung nun zu tun hätte“.
Forderung nach Gerechtigkeit und Prävention
Die FPÖ-Politikerin machte deutlich, dass die Regierung sich nicht länger „wegducken“ könne. „Die Beweise für die katastrophalen Folgen ihres Handelns sind erdrückend“, so Schuch-Gubik. Sie forderte, dass sichergestellt werden müsse, dass die Opfer des „Corona-Regimes“ Gerechtigkeit erfahren und sich „ein derartiger Angriff auf Kinder- und Jugendseelen nie wieder wiederholen kann“.
Wie die OTS-Presseaussendung der FPÖ zeigt, sieht sich die Partei durch den Rechnungshofbericht in ihrer langjährigen Kritik an den Corona-Maßnahmen bestätigt. Der Bericht wird von der FPÖ als „Offenbarungseid der damaligen Regierung“ gewertet, die bis heute ihre Verantwortung leugne.
Die dramatischen Zahlen aus dem Gesundheitswesen unterstreichen die Brisanz der Debatte um die langfristigen Folgen der Pandemie-Politik für die jüngste Generation Österreichs.
Credits: APA
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