FPÖ fordert: Gratis Öffis für Wiens Pensionisten!

FPÖ fordert: Gratis Öffis für Wiens Pensionisten!

Die FPÖ sorgt mit einem neuen Vorschlag für Aufsehen: Öffentliche Verkehrsmittel in Wien sollen für alle Senioren ab 65 Jahren kostenlos werden. Wie oe24.at berichtet, sieht die Partei darin eine dringend notwendige Entlastung für ältere Menschen, die zunehmend unter der Teuerung leiden.

„Wien ist die Hauptstadt der Teuerung“

Bei einer Pressekonferenz am Donnerstag schlug FPÖ-Klubobmann Maximilian Krauss Alarm. „Wien ist die Hauptstadt der Teuerung“, wetterte er und verwies auf die steigenden Lebenshaltungskosten, die vor allem Senioren und junge Familien hart treffen würden. Besonders die hohen Fernwärmepreise seien laut Krauss ein Problem: Haushalte müssten hier bis zu 1.600 Euro jährlich mehr zahlen als in anderen Bundesländern. Die Stadtregierung lasse die Bürger im Stich, so der Vorwurf.

Kritik an Gebührenerhöhungen und Sozialleistungen

Neben den Fernwärmepreisen kritisierte die FPÖ auch die steigenden Gebühren für Müll, Wasser, Kanal und das Parkpickerl. FPÖ-Seniorensprecher Paul Stadler zeigte sich besonders empört über die Abschaffung des ermäßigten Öffi-Tickets für Pensionisten. „Die Streichung ist diskriminierend“, erklärte er gegenüber oe24.at. Viele ältere Menschen müssten mit niedrigen Pensionen auskommen, während die Preise weiter steigen.

Drei Maßnahmen für mehr Entlastung

Die FPÖ fordert daher ein Maßnahmenpaket, um die finanzielle Belastung zu reduzieren. Neben der Deckelung der Fernwärmepreise und einem Stopp weiterer Gebührenerhöhungen steht die Einführung kostenloser öffentlicher Verkehrsmittel für Senioren ab 65 Jahren im Fokus. Stadler betonte, dass dies „einfach umsetzbar“ sei und verwies auf Budapest als Vorbild, wo ein ähnliches Modell bereits existiert.

Ein Vorschlag mit Sprengkraft?

Ob die Stadtregierung auf die Forderungen der FPÖ eingehen wird, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch, dass das Thema für Diskussionen sorgen wird. Die FPÖ hat mit ihrem Vorstoß jedenfalls einen Nerv getroffen – und die Debatte um die soziale Gerechtigkeit in Wien neu entfacht.


Credits: APA

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