Wien – Es brodelt in der österreichischen Finanzwelt! Finanzminister Markus Marterbauer sorgt mit seinen jüngsten Aussagen für Aufsehen. Nach der Anpassung des Beamtenabschlusses und der niedrigeren Pensionserhöhung kündigt er an, dass weitere Überraschungen im Budget nicht ausgeschlossen sind. Was steckt dahinter?
Defizit steigt – aber die Wirtschaft wächst
Wie berichtet rechnet Marterbauer nun mit einem gesamtstaatlichen Budgetdefizit von 23,2 Milliarden Euro – eine Milliarde mehr als noch im April prognostiziert. Dennoch bleibt das Defizit bei 4,5 Prozent der Wirtschaftsleistung, da die Wirtschaft leicht wächst. „Wir sind zuversichtlich, dass wir unser Ziel erreichen“, so der Finanzminister.
Städte und Gemeinden in der Krise
Besonders die Finanzlage der Städte und Gemeinden bereitet Sorgen. Laut Marterbauer zeigen die Daten des ersten Halbjahres eine ungünstigere Entwicklung als erwartet. Doch der Bund soll hier ausgleichend eingreifen. „Wir können das Gesamtjahr halbwegs gut prognostizieren“, erklärt er.
Überraschungen im Budget? „Alles ist möglich!“
Auf die Frage, ob es weitere Einsparungen geben könnte, bleibt Marterbauer vage, aber bestimmt: „Bei jeder Frage, die auf uns zukommt, müssen wir schauen, dass alles dem Ziel der Budgetsanierung dient.“ Überraschungen seien also nicht ausgeschlossen – auch wenn er selbst noch nicht alle Details kenne.
Fokus auf Pensionen und Arbeitsmarkt
Ein heißes Thema bleibt die Pensionsfinanzierung. Marterbauer betont, dass das effektive Pensionsantrittsalter steigen müsse, um die langfristige Finanzierbarkeit zu sichern. Maßnahmen am Arbeitsmarkt sollen dazu beitragen, ältere Arbeitnehmer länger in Beschäftigung zu halten. „Das alles dient dem Ziel, unser gutes Pensionssystem abzusichern“, so der Minister.
Was kommt als Nächstes?
Die Ankündigungen des Finanzministers lassen Raum für Spekulationen. Werden weitere Einsparungen folgen? Oder gibt es doch Entlastungen für die Bürger?
Credits: APA
Quelle: oe24
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