Ex-Finanzminister Brunner: Zum Abschied Gourmet-Buffet auf Kosten der Steuerzahler

Ex-Finanzminister Brunner: Zum Abschied Gourmet-Buffet auf Kosten der Steuerzahler

Der „Ich-kann-ja-gar-nix-für-das Budgetdesaster“-Finanzminister ließ es nochmals bei seinem Abschied nach Brüssel so richtig krachen: Magnus Brunner (53) bestellte ein Gourmet-Buffet um 1300 Euro auf Kosten der Steuerzahler – obwohl er jetzt als EU-Kommissar 28.400 Euro casht.

Nicht nur die grüne Ex-Klima-Ministerin Leonore Gewessler speiste und trank mit ihrem engsten Mitarbeiterstab feudal – wie berichtet, summierten sich die Fress-Spesen im letzten Quartal ihrer Amtstätigkeit auf nicht weniger als 158.000 Euro. Diese Zahlen finden sich in der aktuellen Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage von FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz. Der FPÖ-Politiker fragte aber auch nach, was der Ex-Finanzminister so zum Abschied an Kosten verursacht hat: Magnus Brunner hat sich etwa für seine kleine Abschiedsfeier ein Gourmet-Buffet um 1300 Euro gegönnt. Und die österreichischen Steuerzahler finanzierten auch noch Dank-Geschenke um 8778 Euro, wie oe24.at berichtet.

Besonders frech ist die Feierei auf Kosten der Steuerzahler ja auch deshalb, weil der Ex-Finanzminister zum EU-Kommissar aufgestiegen ist und mit seinem Brutto-Monatsgehalt von 28.400 Euro wohl auch selbst die Lachsbrötchen und Kaviar-Eier für seine engsten Mitarbeiter zahlen könnte. Aber: Dienst ist eben Dienst, dürfte sich Brunner dabei gedacht haben, als das Gourmet-Catering geordert worden ist.

Schnedlitz attackiert die ÖVP

„Es ist mittlerweile zur traurigen Realität geworden: Die teuerste und gleichzeitig unfähigste Regierung aller Zeiten tut alles, um unangenehme Wahrheiten unter dem Teppich zu halten. Und genau deshalb kampagnisiert diese Verlierer-Ampel seit Wochen offen gegen parlamentarische Anfragen – insbesondere, wenn sie von der FPÖ kommen!“, so FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz.

Besonders kritisiert Schnedlitz Ex-Finanzminister Magnus Brunner: „Dankgeschenke um 8778 Euro – offenbar war im Finanzministerium noch zu viel Steuergeld da. Das ist nur ein kleiner Teil, der durch unsere Anfragen aufgeflogenen Skandale. Während sich unsere Senioren teils anstellen müssen, um am Sozialmarkt über die Runden zu kommen, verteilt die ÖVP hinter verschlossenen Türen untereinander Geschenke. Da sieht ein Blinder den wahren Grund, warum vor allem die ÖVP gegen Transparenz durch parlamentarische Anfragen ist.“ Und: „Unsere Anfragen sind kein Selbstzweck, sondern dienen einzig der Aufdeckung von Missständen. Und genau deshalb hat die Ampel auch so panische Angst davor. Es ist höchste Zeit, dass diese Verlierer-Ampel endlich abtritt, anstatt weiter demokratische Rechte zu bekämpfen – damit Politik wieder für die Menschen gemacht wird und nicht für die eigenen Taschen.“

Credit: APA

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