Erneut schwere Vorwürfe von Herbert Kickl gegen den Finanzminister der schwarz-grünen Ex-Bundesregierung: Im Interview mit oe24 nannte der FPÖ-Chef den jetzigen EU-Migrations-Kommissar einen „Bilanzfälscher“ und sprach von „Betrug“.
Diese neuen Budget-Planung der ÖVP-SPÖ-NEOS-Koalition sei eine „Katastrophe“, weiderholte Herbert Kickl seine Kritik im Interview mit oe24-Chefredakteur Niki Fellner. Und dabei griff der Bundesparteiobmann der Freiheitlich den früheren Finanzminister Magnus Brunner persönlich an: Der ÖVP-Politiker sei ein „Bilanzfälscher“, dass die miesen Budgetzahlen vor der Nationalratswahl zurückgehalten worden sind, sei ein „Betrug“ gewesen – der die ÖVP vor einem noch schlechteren Ergebnis bei der Wahl gerettet hat.
Kickl wörtlich: „Die österreichische Volkspartei ist für eines bekannt: Dass sie im Zusammenhang mit dem Budget lügt, bis sich die Balken biegen. Und da gibt es einen Namen: Brunner. Brunner war der Finanzminister dieser Republik und wird in die Geschichte dieses Landes eingehen als der größte Bilanzfälscher im Zusammenhang mit dem Budget.“
Und der FPÖ-Chef kritisiert auch besonders, wie dieses neue Budget von der Regierung „verkauft“ wird: „Wir haben jetzt ein Budget vorgelegt bekommen, wo drauf steht: „Wir sanieren“. Dann würde man glauben, Schulden werden abgebaut. Aber das ist nicht der Fall. Zu den 400 Milliarden Euro Schulden, die wir jetzt schon haben, kommen noch einmal 82 Milliarden dazu. Das ist keine Glanzleistung, im Gegenteil, das ist ein fortgesetzter Betrug, eine Mogelpackung.“
Kritik auch von der SPÖ an der Vorgänger-Regierung
Aber nicht nur von der FPÖ kommt Kritik am Ex-Finanzminister und an der schwarz-grünen Vorgänger-Regierung – auch Vizekanzler Andreas Babler (exxtra24 hat berichtet) stellte gestern fest: „Die Vorgänger-Regierung hat das Geld rausgeschmissen. Da hätte man viel vorsichtiger sein müssen.“
Auf den Social-Media-Plattformen bekommen vor allem die mitregierenden NEOS einiges an Kritik ab: Bei jedem Posting von Beate Meinl-Reisinger über das „neue Sparen und Sanieren“ der aktuellen Bundesregierung setzt es harte Worte gegen die Pinken und ihren Deregulierungs-Staatssekretär Sepp Schellhorn, der jetzt bekanntlich zwei feine Dienst-Limousinen hat, einen Audi A6 und einen Audi A8 L.
Credit: APA
Neueste Kommentare