Eva-Maria Holzleitner: Die neue Frauenministerin sorgt für Wirbel

Eva-Maria Holzleitner: Die neue Frauenministerin sorgt für Wirbel

Eva-Maria Holzleitner, die seit März 2025 als Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung am Drücker ist, sorgt gerade ordentlich für Gesprächsstoff. Die 31-Jährige SPÖ-Politikerin hat im ZIB2-Studio des ORF klare Worte zur Gleichstellung von Frauen und Männern gefunden und dabei nicht nur Zustimmung, sondern auch Kritik auf sich gezogen oe24.at.

„Das ist absolut rückwärtsgewandt“ – klare Ansage zur Gleichstellung

Holzleitner machte deutlich, dass Österreich in Sachen Gleichstellung noch viel Nachholbedarf hat. Sie betonte, man wolle von den besten Ländern lernen und mehr Frauen in repräsentativen Funktionen sehen. Mit einem deutlichen Seitenhieb auf rückwärtsgewandte Einstellungen erklärte sie, dass man sich nicht mit halben Sachen zufriedengeben dürfe. Diese klare Haltung zeigt, dass die Ministerin nicht davor zurückschreckt, unbequeme Wahrheiten beim Namen zu nennen oe24.at.

Feministin mit Biss

Im Gegensatz zu ihrer Vorgängerin aus der ÖVP sieht sich Holzleitner offen als Feministin. Im Interview mit Isabelle Daniel legte sie dar, dass sie für mehr Frauenrechte und eine moderne Gesellschaft kämpft. Dabei zeigt sie sich kämpferisch: „Man braucht eine dicke Haut“, sagte sie, wenn es um den politischen Alltag geht oe24.at.

Kritik und Kontroversen: Kein leichter Weg

Die Ministerin steht nicht nur in der Kritik, weil sie klare Kante zeigt, sondern auch wegen mancher öffentlicher Auftritte. So berichtete „Der Standard“ über eine skurrile Aktion, bei der sie auf unerwünschte Zusendungen von unangemessenen Bildern reagieren musste – ein Beleg dafür, wie viel Gegenwind sie im Netz und in der Öffentlichkeit erlebt Der Standard.

Politik mit sozialdemokratischem Herz

Eva-Maria Holzleitner ist seit ihrer Jugend in der SPÖ aktiv, war Landesvorsitzende der Jungen Generation Oberösterreich und ist nun als Frauenministerin eine der jüngsten Gesichter der Bundesregierung. Ihre sozialdemokratischen Wurzeln prägen ihre Politik: mehr Gleichberechtigung, mehr Chancen für Frauen – und das mit Nachdruck Parlament.gv.at.

Credits: APA

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