EU-Aufbauplan: 1,6 Milliarden Euro für Österreich

EU-Aufbauplan: 1,6 Milliarden Euro für Österreich

Die EU-Kommission hat die Auszahlung von 1,6 Milliarden Euro an Österreich im Rahmen des Wiederaufbauprogramms „NextGenerationEU“ bestätigt. Diese Mittel sind Teil eines umfassenden Pakets zur Förderung wirtschaftlicher Erholung nach der Corona-Pandemie und werden gezielt für definierte Reformen und Investitionsprojekte zur Verfügung gestellt.

Zweckbindung und Maßnahmen

Laut ORF.at ist die Auszahlung an die Erfüllung von 67 Etappenzielen gebunden, die Österreich erreicht hat. Insgesamt sollen mit den bereitgestellten Mitteln 54 Reformen und 13 Investitionsprojekte umgesetzt werden. Damit erhöht sich die bisher ausgezahlte Gesamtsumme an Österreich auf 2,8 Milliarden Euro.

Schwerpunkte: Nachhaltigkeit und Digitalisierung

Die Förderschwerpunkte liegen insbesondere auf Maßnahmen zur Dekarbonisierung von Gebäuden, etwa durch das geplante Verbot fossiler Heizsysteme in Neubauten ab 2025 und den Austausch von über 30.000 alten Heizungen. Weitere Mittel sind für Digitalisierungsprojekte vorgesehen, mit Fokus auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Zusätzlich werden Investitionen in die Langzeitpflege und die Pensionsreform umgesetzt.

Weitere Auszahlungen an Zielerreichung gekoppelt

Die sogenannte Aufbau- und Resilienzfazilität ist ein zentrales Instrument innerhalb von NextGenerationEU. Nach Angaben des Bundeskanzleramts sollen Österreich bis 2026 insgesamt rund vier Milliarden Euro an Zuschüssen zufließen. Die Auszahlung erfolgt schrittweise und ist an die Erreichung von insgesamt 171 Meilensteinen und Zielwerten gebunden. Mit der aktuellen Tranche wurden weitere Zwischenziele erfüllt, um die Transformation in Richtung Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Krisenfestigkeit voranzutreiben.

Credits: APA

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