Vor wenigen Tagen war Christian Stocker (ÖVP) noch mitten in einer Selfie-Orgie mit Österreichs politisch unbedarften Song-Contest-Gewinner und nun traf der Kanzler auch noch einen richtigen Star: Arnold Schwarzenegger (77).
„Klimaschutz kennt keine Landesgrenzen und betrifft uns alle. Dabei müssen wir als Politik die richtigen Weichen stellen und sowohl die Bevölkerung als auch Wirtschaft und Industrie mit an Bord holen. Durch Verbote und Einschränkungen werden wir unsere Ziele nicht erreichen können. Stattdessen laufen wir Gefahr, unseren Wohlstand zu gefährden“, bereitete Kanzler Stocker schon vor dem Treffen das passende Statement vor, wenn der Terminator im Kanzleramt vorbeistampft.
Klimagipfel soll Geld für die gute Sache bringen
Österreichs berühmtester Export-Star ist aber nicht wegen dem ÖVP-Chef allein nach Wien gekommen, sondern weil viel Geld bei einem Klimagipfel fließt – der Kampf gegen den Klimawandel benötigt offenbar auch viel von schnöden pekuniären Mitteln, auch wenn noch so große Helden wie Arnold Schwarzenegger gegen den CO2-Ausstoß und die Erderhitzung in die tägliche Schlacht ziehen. Fragen zu Schwarzeneggers Panzer (siehe Video) und zu seinem Privatjet wurden vermieden.
Morgen, am 3. Juni, findet in der Wiener Hofburg erneut der von Schwarzenegger initiierte Austrian World Summit statt. Die internationale Klimakonferenz wurde 2017 von ihm ins Leben gerufen und hat sich seither als bedeutende Plattform für Umwelt- und Zukunftsthemen etabliert. Ziel der Veranstaltung ist es, konkrete Maßnahmen gegen den Klimawandel zu diskutieren und innovative Lösungen zu präsentieren. Der Summit steht in diesem Jahr unter dem Motto: „We have the power” – und vereint erneut prominente Stimmen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.
Einer der Hauptsponsoren wird vermutlich nicht mehr als Geldgeber dabei sein können: Der Immobilien-Tycoon Clemens Hallmann soll andere Verpflichtungen haben.

Credit: APA
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