Österreichs Schüler haben Grund zum Feiern! Die Ergebnisse der Zentralmatura 2025 sind da und sie sorgen für Staunen. Wie oe24.at unter Berufung auf aktuelle Zahlen der Statistik Austria berichtet, haben beim Sommertermin unglaubliche 92,1 Prozent der Angetretenen die Reifeprüfung bestanden. Damit sind wir fast wieder auf dem Niveau der Corona-Jahre, als es massive Erleichterungen gab.
AHS-Schüler brechen alle Rekorde
Besonders an den Allgemeinbildenden Höheren Schulen (AHS) knallen die Sektkorken. Hier liegt die Erfolgsquote sogar noch höher als während der Pandemie. Satte 93,7 Prozent haben es geschafft – das ist ein absolutes Allzeit-Hoch! Vor Corona dümpelte die Quote noch bei rund 85 Prozent herum.
Der Grund für diesen Höhenflug dürfte vor allem das Ende der verhassten Vorwissenschaftlichen Arbeit (VWA) sein. Seit dem Vorjahr ist diese nicht mehr verpflichtend. Stattdessen können Schüler nun eine „Abschließende Arbeit“ (ABA) abgeben, die auch kreativ oder künstlerisch sein darf – etwa ein Podcast oder ein Video. Und das zahlt sich aus: Die Noten sind deutlich besser geworden. Im ersten Jahr der neuen Regelung holten sich 65,1 Prozent ein „Sehr gut“ auf ihre Arbeit.
Auch BHS-Schüler holen auf
Auch an den Berufsbildenden Höheren Schulen (BHS), wie HTL oder HAK, ging es bergauf. Hier schafften 90,6 Prozent die Matura. Das ist zwar kein neuer Allzeit-Rekord wie an der AHS, liegt aber immer noch meilenweit über den Werten aus der Zeit vor der Pandemie.
Ein entscheidender Faktor für die traumhaften Quoten bleibt die Einrechnung der Jahresnote. Wer im Zeugnis mindestens einen „Dreier“ hat, kann bei der Prüfung fast nicht mehr durchfallen. Diese Regelung aus der Corona-Zeit wurde beibehalten und sorgt nun dauerhaft für weniger Tränen bei der Notenvergabe.
Quelle: oe24.at
Neueste Kommentare