Mit der neuen Plattform emove-austria.gv.at will Österreich die Elektromobilität auf die Überholspur bringen. Infrastrukturminister Peter Hanke präsentierte das Projekt, das als zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um E-Autos, Ladeinfrastruktur und Förderungen dient. „Die E-Mobilität ist ein zentraler Baustein auf unserem Weg zur Mobilitätswende“, betonte Hanke bei der Pressekonferenz.
Alle Infos auf einen Klick
Die Plattform, entwickelt vom Mobilitätsministerium in Zusammenarbeit mit der Bundesagentur AustriaTech, bietet aktuelle Zahlen, Daten und Fakten zur E-Mobilität. Ob Neuzulassungen, Ladepunkte oder Fördermöglichkeiten – hier finden Bürger, Unternehmen und Gemeinden alles, was sie wissen müssen. Besonders praktisch: Die Daten werden regelmäßig aktualisiert.
Fortschritte im Jahr 2025
Das vergangene Jahr markierte laut Hanke einen Wendepunkt: Über 21 Prozent der neu zugelassenen Pkw in Österreich waren elektrisch – ein deutlicher Anstieg gegenüber 17 Prozent im Jahr 2024. Insgesamt sind nun mehr als 250.000 E-Autos auf Österreichs Straßen unterwegs. Auch bei E-Bussen und Nutzfahrzeugen gab es Zuwächse. Die Ladeinfrastruktur wurde massiv ausgebaut: Über 35.000 öffentliche Ladepunkte stehen zur Verfügung, darunter 4.000 Ultra-Schnellladepunkte.
Österreich im EU-Vergleich
Mit einem Anteil von 21,3 Prozent bei den Neuzulassungen liegt Österreich über dem EU-Durchschnitt von 17,4 Prozent. Doch Norwegen bleibt unangefochten an der Spitze: Dort sind über 90 Prozent der Neuzulassungen elektrisch.
Quellen: oe24.at, bmimi.gv.at, ots.at, kurier.at
Credits: APA
Neueste Kommentare