Kopenhagen und Oslo im Ausnahmezustand: Drohnen sorgen für Chaos an den größten Flughäfen Skandinaviens. Tausende Passagiere sitzen fest, während die Polizei nach den mysteriösen Drohnen-Piloten fahndet.
Drohnenalarm in Kopenhagen und Oslo
Es sind turbulente Tage für den europäischen Flugverkehr! Nachdem ein Cyberangriff bereits Flughäfen in Berlin, Brüssel und London lahmgelegt hatte, sorgten nun Drohnen für den nächsten Schock. Wie die dänische Polizei berichtet, wurden am Montagabend zwei bis drei große Drohnen in der Nähe des Flughafens Kopenhagen gesichtet. Die Folge: Der gesamte Flugverkehr wurde für mehrere Stunden eingestellt. Ankommende Flüge mussten umgeleitet werden, Abflüge wurden gestrichen – Zehntausende Passagiere saßen fest.
Doch damit nicht genug: Auch der Flughafen in Oslo wurde in der Nacht von Drohnen heimgesucht. Laut dem norwegischen Sender NRK sperrte der Betreiber Avinor den gesamten Luftraum über der Hauptstadt. Flüge wurden umgeleitet, und der Betrieb kam für drei Stunden zum Erliegen.
Wer steckt hinter den Drohnen?
Die große Frage bleibt: Wer steuert die Flugroboter? Die dänische Polizei vermutet einen versierten Drohnen-Piloten hinter den Vorfällen. „Ein Verdächtiger konnte bisher nicht identifiziert werden“, teilte die Behörde am Dienstag mit. Ob es einen Zusammenhang zwischen den Vorfällen in Kopenhagen und Oslo gibt, wird derzeit geprüft.
Wiederkehrendes Problem
Drohnen sorgen immer wieder für Chaos an großen Flughäfen. Bereits in der Vergangenheit führten ähnliche Vorfälle zu Sperrungen, etwa am Flughafen London-Gatwick oder in Frankfurt. Die Flughäfen Kopenhagen-Kastrup und Oslo-Gardermoen gehören zu den verkehrsreichsten in der nordischen Region – ein Ausfall hat hier massive Auswirkungen.
Passagiere frustriert
Für die betroffenen Reisenden war die Situation ein Albtraum. „Wir saßen stundenlang fest und hatten keine Ahnung, was los ist“, berichtet ein Passagier aus Kopenhagen. Auch in Oslo war die Stimmung angespannt. Viele Reisende fordern nun strengere Maßnahmen gegen Drohnen in der Nähe von Flughäfen.
Quellen: Die Presse, NRK, dänische Polizei
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