Der Unfalltod von Felix Baumgartner: War er bis zum Aufprall am Leben?

Der Unfalltod von Felix Baumgartner: War er bis zum Aufprall am Leben?

Die bisherigen Aussagen zur Todesursache beim Absturz des österreichischen Extremsportlers Felix Baumgartner (56) könnten revidiert werden müssen: Der italienische Staatsanwalt meinte nun, der Bruch der Wirbelsäule beim Aufprall Baumgartners an der Holzhütte beim Pool des Hotels in Porto Sant’Elpidio an der Adria sei tödlich gewesen.

Aktuell liegt der Leichnam von Felix Baumgartner im Krankenhaus von Fermo, heute findet die Obduktion statt. Bereits kurz darauf soll es erste Erkenntnisse daraus geben.

Doch schon jetzt sagt Generalstaatsanwalt Raffaele Iannella zur BILD: „Was wir bisher sicher wissen: Baumgartner starb beim Aufprall, die Wirbelsäule brach im unteren Bereich des Rückens und das Rückenmark wurde geschädigt.“

Ein medizinischer Notfall in der Luft, der zum Absturz führte, wird dadurch also wieder unwahrscheinlicher, aber nicht unmöglich. Neben der Obduktion werden auch die Aufnahmen aus der Bodycam Baumgartners ausgewertet. Wie von exxtra24 berichtet, ist der Extremsportler mit seinem Motor-Paragleitgerät abgestürzt und gegen ein Holzgebäude beim Hotel „Le Mimose Family Resort“ in Porto Sant’Elpidio an der Adria geprallt.

Weiters lässt die Staatsanwaltschaft den Gleitschirm genauestens untersuchen, um auch dort einen technischen Defekt ausschließen zu können. Bis sämtliche Aspekte durchleuchtet sind, kann es noch ein bis zwei Monate dauern, meinen die italienischen Behörden.

Credits: Screenshot, APA

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