Debatte nach Messer-Terror: Grüne Voglauer will Waffenrecht verschärfen

Will ein scharfes Waffenrecht: Die Generalsekretärin der Grünen, Olga Voglauer. Credit: Wikipedia
Debatte nach Messer-Terror: Grüne Voglauer will Waffenrecht verschärfen

„Ein 14-Jähriger wurde brutal aus dem Leben gerissen – das macht fassungslos“, so Voglauer, die schärfere Waffengesetze gegen Messergewalt ins Spiel bringt. Kritiker halten dagegen, dass man Messer in jeder Küche, jedem Restaurant und jedem Supermarkt findet.

FPÖ-Chef Herbert Kickl zeigte sich entsetzt und sprach von „Systemversagen“. In einer Aussendung erklärte er, er sei „wütend auf jene Politiker, die es zugelassen haben, dass Messerstechereien, Vergewaltigungen, Bandenkriege und andere kapitale Straftaten in Österreich mittlerweile an der Tagesordnung sind“. Kickl fügte hinzu, dass der Vorfall in Villach das „Ergebnis der Sicherheits- und Asylpolitik der Systemparteien“ sei und forderte ein rigoroses Durchgreifen im Asylbereich.

Auch NEOS-Generalsekretär Douglas Hoyos, SPÖ-Chef Andreas Babler und ÖVP-Chef Christian Stocker meldeten sich nach dem Anschlag in Villach zu Wort. Babler dankte dem mutigen Passanten, der sich eingriff und betonte auf X: „Klar ist: Hier muss die volle Härte des Rechtsstaats wirken. Verbrechen wie diese dürfen in unserer Gesellschaft einfach nicht passieren.“ Stocker schloss sich dieser Ansicht an und forderte, dass der Täter „mit aller Härte des Rechtsstaats“ bestraft werde. Auch er dankte dem Augenzeugen, dessen Eingreifen möglicherweise Schlimmeres verhindert habe.

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