Viele Menschen schließen sich am liebsten zu Hause ein, wenn der Kalender einen Freitag den 13. anzeigt. Ein alter Aberglaube besagt schließlich, dass dieses Datum nichts als Pech und Katastrophen bringt. Doch was passiert wirklich auf den Straßen, wenn dieser berüchtigte Tag ansteht? Neue Statistiken bringen jetzt Licht ins Dunkel und zeigen die nackte Wahrheit über das angebliche Crash-Risiko.
Plötzlicher Anstieg bei den Blechschäden
Für Autofahrer scheint der berühmte Fluch tatsächlich spürbar zu sein. Wie die Wiener Städtische berichtet, liegt Freitag, der 13., bei den Kfz-Unfällen überraschend an der Spitze. Das Unternehmen hat die Daten aus ganzen zehn Jahren durchleuchtet. Das erschreckende Ergebnis: Im Schnitt kracht es an diesem speziellen Datum rund 246 Mal. Das sind satte zehn Prozent mehr Unfälle als an einem völlig normalen Freitag. Die Vorstandsdirektorin der Versicherung erklärt jedoch, dass auch saisonale Effekte eine große Rolle spielen. Diese Freitage fallen nämlich oft in ohnehin unfallstarke Winter- oder Sommermonate.
Freitage sorgen sowieso für Chaos
Freitage holen im Straßenverkehr generell das Schlechteste aus uns heraus. Wie die Verti Versicherung AG berichtet, passieren am Freitag mit 16,7 Prozent die meisten Unfälle der gesamten Woche. Die Experten stellten an Freitagen, die auf einen 13. fallen, zwar ein kleines Plus von knapp sieben Prozent fest, betrachten diesen Anstieg aber als statistisch nicht bedeutsam.
Der österreichische Automobilclub ÖAMTC stützt diese entspannte Sichtweise. Die Experten erklären, dass der Freitag schlichtweg der unfallträchtigste Wochentag ist – völlig unabhängig vom Datum. Wie eine Verkehrspsychologin des ÖAMTC berichtet, benötigen Autofahrer an diesem Tag einfach eine Extra-Portion Aufmerksamkeit und Konzentration.
Quellen: Exxpress, Wiener Städtische, oe24, ÖAMTC, Handelszeitung, Verti Versicherung AG
Credits: APA
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