Ein 17-jähriger Jugendlicher hat am Montagabend in Pasching (Bezirk Linz-Land) einen massiven Polizeieinsatz ausgelöst. Der Vorfall ereignete sich rund um das Einkaufszentrum Plus City, nachdem eine Zeugin den Notruf gewählt hatte.
Alarm in der Straßenbahn
Gegen 18:30 Uhr meldete eine 16-jährige Zeugin der Polizei, dass sie in der Straßenbahn einen jungen Mann beobachtet habe, der eine Faustfeuerwaffe durchlud. Anschließend sei er ausgestiegen und in das Einkaufszentrum gegangen. Aufgrund der Schilderung musste die Polizei von einer potenziellen Gefahr ausgehen.
Cobra und SIG im Einsatz
Die Polizei reagierte umgehend und entsandte sämtliche verfügbaren Streifen, das Einsatzkommando Cobra sowie die Schnelle Interventionsgruppe (SIG) zum Einkaufszentrum. Dank der präzisen Personenbeschreibung der Zeugin konnte der Verdächtige bereits gegen 19 Uhr an einer nahegelegenen Straßenbahnhaltestelle aufgegriffen werden. Zu diesem Zeitpunkt hatte er das Einkaufszentrum bereits wieder verlassen.
Schreckschusswaffe sichergestellt
Bei der Kontrolle des 17-Jährigen, einem türkischen Staatsangehörigen aus dem Bezirk Linz-Land, stellte sich heraus, dass es sich bei der Waffe um eine Schreckschusspistole handelte. Zudem fanden die Beamten ein Magazin mit 13 Patronen. Gegen den Jugendlichen bestand bereits ein behördliches Waffenverbot. Er wird nun bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.
Konsequenzen und Reaktionen
Die Polizei betonte, dass der Einsatz aufgrund der potenziellen Gefahrensituation notwendig war. Schreckschusswaffen können, insbesondere bei Missbrauch, erhebliche Verletzungen verursachen. Der Vorfall wirft erneut Fragen zur Einhaltung von Waffenverboten und zur Prävention solcher Situationen auf.
Quellen: oe24.at, nachrichten.at, ooe.orf.at, kurier.at, heute.at
Credits: APA
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