Brisante Enthüllung: Über 370.000 Euro Steuergeld für umstrittene Asyl-NGO

Brisante Enthüllung: Über 370.000 Euro Steuergeld für umstrittene Asyl-NGO

Eine parlamentarische Anfrage der FPÖ bringt es an den Tag: Eine bekannte Asyl-NGO, die sich öffentlich gegen Abschiebungen stellt, hat Förderungen in sechsstelliger Höhe aus dem Sportministerium erhalten. Die nun veröffentlichte Anfragebeantwortung sorgt für Diskussionen über den Einsatz von Steuergeldern und die politische Signalwirkung.

Zwei Sportprojekte mit hohen Fördersummen

Die „Asylkoordination Österreich“ steht schon länger in der Kritik, weil sie sich vehement gegen Abschiebungen ausspricht und damit, so die Kritiker, den Rechtsstaat untergräbt. Wie der exxpress berichtet, hat genau diese Organisation beträchtliche Summen ausgerechnet aus Ministerien erhalten, deren Arbeit sie öffentlich kritisiert. Bereits im Sommer wurde bekannt, dass die NGO seit 2019 rund 8,5 Millionen Euro aus dem Innenministerium bezogen hatte.

Eine aktuelle Anfrage des FPÖ-Abgeordneten Markus Leinfellner enthüllt nun weitere Geldflüsse. Aus der Beantwortung durch Sportminister Andreas Babler (SPÖ) geht hervor, dass das Sportressort gleich zwei Projekte der NGO mit insgesamt über 371.000 Euro finanziert.

Das erste Projekt namens „LebensLauf: gemeinsam trainieren, gemeinsam laufen“ wurde für die Jahre 2022 bis 2023 mit 97.271,76 Euro gefördert. Das Geld floss laut Anfragebeantwortung im Rahmen der „Extremismusbekämpfung“ und sollte Geflüchtete in den heimischen Laufsport einbinden.

Noch mehr Geld gab es für das Nachfolgeprojekt „Sport verbindet: gemeinsam trainieren, gemeinsam laufen“. Im Förderprogramm „Sport und Gesellschaft“ wurden dafür für die Jahre 2024 bis 2025 stolze 274.135,04 Euro bewilligt. In der Anfragebeantwortung wird der Zweck vage als Unterstützung regionaler Partner bei der Vermittlung von Teilnehmern an Sportvereine beschrieben.

Politische Brisanz durch kritische Haltung der NGO

Die Förderungen sind auch deshalb brisant, weil die Asylkoordination sich aktiv gegen staatliche Maßnahmen positioniert. Ein Beispiel, das für Aufsehen sorgte, war die erste Abschiebung eines Syrers seit 2011 im Juli 2025. Der Mann war 2018 wegen terroristischer Vereinigung zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Nach der Abschiebung meldete sich die NGO zu Wort. Lukas Gahleitner-Gertz von der Asylkoordination sprach damals von „menschenrechtlichen Verpflichtungen“ und forderte, von weiteren Abschiebungen nach Syrien Abstand zu nehmen.

Alte Beschlüsse, neue Verantwortung

Die Genehmigung der Förderungen fällt noch in die Amtszeit des früheren Sportministers Werner Kogler (Grüne). Die Auszahlung eines Teils der Gelder sowie die Beantwortung der parlamentarischen Anfrage fallen jedoch in die Verantwortung des neuen Sportministers Andreas Babler. Die offizielle Liste der Sportförderungen 2024 des Ministeriums bestätigt die Zahlungen an die „asylkoordination Österreich“. Zusätzlich zu den Projektförderungen wurde auch eine Medienkooperation in Höhe von 12.000 Euro mit der NGO abgeschlossen, was weitere Fragen aufwirft.

Quellen: exxpress.at
Credits: APA

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